Fluor­koh­len­was­ser­stof­fe

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN -

Fluor­koh­len­was­ser­stof­fe – auch kurz FKW, HFKW oder HFC ge­nannt – wer­den als Käl­te­mit­tel in Kli­ma­an­la­gen und Kühl­schrän­ken ein­ge­setzt. Auch bei der Pro­duk­ti­on be­stimm­ter Kunst­stof­fe spie­len sie ei­ne Rol­le.

Die che­mi­sche In­dus­trie ent­wi­ckel­te die syn­the­ti­schen Ga­se als Er­satz für Flu­or­chlor­koh­len­was­ser­stof­fe (FCKW ), weil die­se die Ozon­schicht schä­dig­ten. FKW und HFKW grei­fen die Ozon­hül­le nicht an. Sie tra­gen al­ler­dings 100 bis 1000 Mal stär­ker als Koh­len­di­oxid zum Treib­haus­ef­fekt bei und gel­ten mitt­ler­wei­le als ei­ne der Haupt­ur­sa­chen für die Er­der­wär­mung.

Gro­ße Kon­zer­ne wie der Ge­trän­ke­her­stel­ler Co­caCo­la oder der Che­mie­rie­se Du­pont ha­ben sich be­reits ver­pflich­tet, den Ein­satz sol­cher Stof­fe zu ver­rin­gern.

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