Mu­se­um Flucht und Ver­trei­bung wird teu­rer

Nordwest-Zeitung - - KULTUR -

BERLIN/DPA – Die Sa­nie­rung des Deutsch­land­hau­ses in Berlin soll 15,3 Mil­lio­nen Eu­ro teu­rer wer­den als ge­plant. Statt mit 37,6 Mil­lio­nen Eu­ro wird jetzt mit fast 53 Mil­lio­nen Eu­ro ge­rech­net, wie jetzt am Ran­de des Richt­fests be­stä­tigt wur­de. Schon bis­her war be­kannt, dass sich die Fer­tig­stel­lung des Baus bis 2018 ver­zö­gert.

Ur­sprüng­lich soll­te das dort ge­plan­te Do­ku­men­ta­ti­ons­zen­trum zu Flucht und Ver­trei­bung schon in die­sem Jahr öff­nen. Wie stark das Schick­sal der deut­schen Ver­trie­be­nen im Zen­trum ste­hen soll, war stets um­strit­ten. Im Stif­tungs­rat ist Po­len nach et­li­chen Que­re­len nicht ver­tre­ten.

Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Mo­ni­ka Grüt­ters (CDU) be­ton­te, die zu­sätz­li­chen Kos­ten sei­en nicht auf Än­de­rungs­wün­sche der Stif­tung zu­rück­zu­füh­ren.

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