Er­zie­hung für Vä­ter

Nordwest-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

Kin­der­er­zie­hung wird in der Ren­ten­ver­si­che­rung u.a. mit ei­ner drei­jäh­ri­gen Pflicht­bei­trags­zeit be­rück­sich­tigt, die ent­we­der Mut­ter oder Va­ter er­hal­ten kann. Wenn der Va­ter die Zeit er­hal­ten soll, müs­sen die El­tern ggf. gleich nach der Ge­burt tä­tig wer­den, heißt es bei der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung (DRV) Ol­den­burg-Bre­men: Er­zieht der Va­ter das Kind über­wie­gend, ist die An­er­ken­nung für ihn pro­blem­los. An­ders sieht es aus, wenn er nicht über­wie­gend er­zieht, weil z.B. bei­de El­tern gleich viel oder gar nicht be­rufs­tä­tig sind. Dann kann der Va­ter die Zeit nur er­hal­ten, wenn bei­de El­tern das beim Ren­ten­ver­si­che­rer schrift­lich er­klä­ren. Die Er­klä­rung kann nur für in der Zu­kunft lie­gen­de Zei­t­räu­me, ma­xi­mal für zwei Mo­na­te rück­wir­kend, ab­ge­ge­ben wer­den. Info un­ter t 0800/1000 480 28.

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