DFB trau­ert um Kult-Mas­seur Adi Kat­zen­mei­er

Lang­jäh­ri­ger Phy­sio­the­ra­peut im Al­ter von 81 Jah­ren ge­stor­ben – 1963 von Her­ber­ger ge­holt

Nordwest-Zeitung - - SPORT -

FRANKFURT/SID/DPA – Der Deut­sche Fuß­ball-Bund (DFB) trau­ert um Adolf Kat­zen­mei­er. Der lang­jäh­ri­ge Phy­sio­the­ra­peut der Na­tio­nal­mann­schaft starb in der Nacht zum Mitt­woch im Al­ter von 81 Jah­ren in Frankfurt.

„Mit Adi Kat­zen­mei­er geht ein Stück Na­tio­nal­mann­schafts-Ge­schich­te. Er war nicht nur ein aus­ge­zeich­ne­ter Phy­sio­the­ra­peut, son­dern auch ein sen­si­bler und ein­fühl­sa­mer Mensch, dem sich die Spie­ler je­der­zeit an­ver­trau­en konn­ten“, sag­te DFBPrä­si­dent Rein­hard Gr­in­del.

„Adi“Kat­zen­mei­er wur­de 1963 vom da­ma­li­gen Bun­des­trai­ner Sepp Her­ber­ger zum DFB ge­holt. Zu­nächst be­treu­te er die Ju­nio­ren­teams, die Ama­teur- und Olym­pia­aus­wahl. Zur WM 1974 in Deutsch­land wur­de er Mas­seur der Na­tio­nal­mann­schaft, spä­ter lei­te­te er dort die phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Ab­tei­lung. En­de 2008 wur­de Kat­zen­mei­er nach 45 Di­enst­jah­ren beim DFB und 34 Jah­ren im Ein­satz für die Na­tio­nal­mann­schaft beim Län­der­spiel ge­gen En­g­land in Ber­lin ver­ab­schie­det. Ins­ge­samt hat Kat­zen­mei­er an sie­ben Welt- und acht Eu­ro­pa­meis­ter­schaf­ten mit­ge­wirkt, dar­un­ter dem WM-Ti­tel­ge­winn 1990 in Ita­li­en.

DPA-BILD: RUMPENHORST

45 Jah­re beim DFB: Adolf Kat­zen­mei­er

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