REICHS­BÜR­GER ER­KEN­NEN STAAT NICHT AN

Nordwest-Zeitung - - OLDENBURGER -

Reichs­bür­ger

er­ken­nen die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land nicht als Staat an. Statt­des­sen be­haup­ten sie, das Deut­sche Reich be­ste­he bis heute fort. Häu­fig le­gen sie da­bei die Gren­zen von 1937 zu­grun­de.

Vor die­sem Hin­ter­grund

spre­chen sie dem Grund­ge­setz, Be­hör­den und Ge­rich­ten die Le­gi­ti­mi­tät ab und ak­zep­tie­ren amt­li­che Be­schei­de nicht. Auch Steu­ern und staat­li­che Ab­ga­ben sind aus ih­rer Sicht il­le­gal.

An­ge­hö­ri­ge

der ver­schie­de­nen Grup­pen wei­sen sich teil­wei­se durch Fan­ta­sie­pa­pie­re, wie et­wa den Reichs­aus­weis, aus und ver­ge­ben Pseu­do-Äm­ter, wie Reichs­kanz­ler oder Reichs­mi­nis­ter. Au­ßer­dem ver­schi­cken sie amt­lich an­mu­ten­de Schrei­ben.

So sieht ein Pass der so­ge­nann­ten Reichs­bür­ger aus.

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