UN will Ver­wun­de­te aus Alep­po eva­ku­ie­ren

Waf­fen­ru­he von Russ­land und As­sad-Re­gie­rung ver­län­gert

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN -

ALEP­PO/GENF DPA – Trotz Ver­stö­ßen ge­gen die Waf­fen­ru­he wol­len die UN am Frei­tag ver­su­chen, erst­mals Ver­wun­de­te und Kran­ke aus den be­la­ger­ten Re­bel­len­ge­bie­ten der nord­sy­ri­schen Stadt Alep­po zu brin­gen. Die er­for­der­li­chen Si­cher­heits­ga­ran­ti­en für hu­ma­ni­tä­re Hel­fer sei­en end­lich von al­len Kon­flikt­geg­nern zu­ge­sagt wor­den, teil­te der UNKo­or­di­na­tor für Not­hil­fe in Sy­ri­en, Jan Ege­land, in Genf mit. Russ­land und Sy­ri­en stimm­ten nach sei­nen Wor­ten ei­ner Ver­län­ge­rung der ein­sei­ti­gen Feu­er­pau­se für Alep­po bis Sams­tag zu. Al­ler­dings wa­ren dort am Don­ners­tag trotz ei­ner Waf­fen­ru­he Ge­fech­te zwi­schen Re­gime­kräf­ten und Re­bel­len aus­ge­bro­chen.

Bei­de Sei­ten hät­ten sich in der Nä­he ei­nes Kor­ri­dors be­schos­sen, über den Op­po­si­ti­ons­kämp­fer den von Re­gime­geg­nern kon­trol­lier­ten Os­ten Alep­pos ver­las­sen kön­nen, mel­de­te die Sy­ri­sche Be­ob­ach­tungs­stel­le für Men­schen­rech­te. Da­bei sei­en min­des­tens drei Men­schen ver­letzt wor­den. In den an­de­ren Ge­bie­ten der Stadt sei Ru­he ein­ge­kehrt. Die von Russ­land und Sy­ri­en ein­sei­tig aus­ge­ru­fe­ne Waf­fen­ru­he hat­te am Don­ners­tag­mor­gen be­gon­nen.

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