Fäh­re sitzt fest – Ver­fah­ren ein­ge­lei­tet

Nordwest-Zeitung - - OLDENBURGER -

WAN­GE­ROO­GE/DPA – Nach dem stun­den­lan­gen Zwangs­auf­ent­halt von mehr als 280 Schiffs­pas­sa­gie­ren vor der In­sel Wan­ge­roo­ge ist der Grund der Fähr­ha­va­rie noch un­klar. Die Was­ser­schutz­po­li­zei lei­te­te rou­ti­ne­mä­ßig ein Ver­fah­ren we­gen ei­ner mög­li­chen Ord­nungs­wid­rig­keit des Ka­pi­täns ein. Da­bei wird ge­prüft, ob ein Fahr- oder Na­vi­ga­ti­ons­feh­ler vor­ge­le­gen ha­be, sag­te ein Spre­cher in Wil­helms­ha­ven am Frei­tag.

Die Fäh­re „Har­lin­ger­land“war am Mon­tag auf der Fahrt von Wan­ge­roo­ge zum Fest­land auf ei­ner Sand­bank fest­ge­kom­men und muss­te we­gen der ein­set­zen­den Eb­be stun­den­lang auf die Flut war­ten. See­notret­ter brach­ten ein kran­kes Kind mit sei­nem Va­ter zu­rück zur In­sel, die an­de­ren Fahr­gäs­te muss­ten an Bord blei­ben. Erst nach acht St­un­den war der Was­ser­stand wie­der hoch ge­nug an­ge­stie­gen, so dass das Schiff ge­gen Mit­ter­nacht die Fahrt fort­set­zen konn­te. Nor­ma­ler­wei­se dau­ert die Über­fahrt nur rund 45 Mi­nu­ten. Fäh­ren blei­ben im­mer wie­der im Wat­ten­meer zwi­schen Fest­land und den ost­frie­si­schen In­seln ste­cken.

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