Atta­cke ging Streit vor­aus

Strei­tig­kei­ten wa­ren der Aus­lö­ser für die Mes­ser­at­ta­cke am Don­ners­tag­abend in Wardenburg. Op­fer und mut­maß­li­cher Tä­ter kann­ten sich.

Nordwest-Zeitung - - BLICK IN DIE NACHBARSCHAFT -

WARDENBURG/MAB – Be­reits län­ger wäh­ren­de Strei­tig­kei­ten zwi­schen zwei Flücht­lin­gen wa­ren am Don­ners­tag­abend Aus­lö­ser für die Mes­ser­at­ta­cke auf der Ol­den­bur­ger Stra­ße in Wardenburg, bei der ein 26 Jah­re al­ter Mann schwer ver­letzt wur­de. Der in Wardenburg un­ter­ge­brach­te Mann war, wie be­rich­tet, auf of­fe­ner Stra­ße mut­maß­lich von ei­nem 18-Jäh­ri­gen, eben­falls ein Flücht­ling, mit ei­nem Mes­ser an­ge­grif­fen wor­den. Über die nä­he­ren Um­stän­de die­ses Streits gab Me­lis­sa Olt­manns, Pres­se­spre­che­rin der Po­li­zei­in­spek­ti­on Del­men­horst/Ol­den­burg-Land/ We­ser­marsch, auf­grund des schwe­ben­den Er­mitt­lungs­ver­fah­rens nichts preis.

Der mut­maß­li­che Tä­ter, der nicht in Wardenburg ge­mel­det ist, war zu­nächst ge­flüch­tet, konn­te aber noch am sel­ben Abend im Rah­men ei­ner Fahn­dung fest­ge­nom­men wer­den. Die Staats­an­walt­schaft Ol­den­burg hat­te ei­nen Haft­be­fehl we­gen des Ver­dachts des ver­such­ten Tot­schlags in Tatein­heit mit ge­fähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung er­las­sen.

Der Ver­letz­te be­fin­de sich noch in ei­nem Kran­ken­haus und sei an­sprech­bar, so die Po­li­zei­spre­che­rin. Le­bens­ge­fahr ha­be für den 26-Jäh­ri­gen nicht be­stan­den.

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