„Strom spa­ren und Fuß vom Gas neh­men“

Pro­fes­sor Mo­jib La­tif plä­diert im Ð-Ge­spräch für ein stär­ke­res Um­welt­be­wusst­sein

Nordwest-Zeitung - - OLDENBURGER - VON LARS LAUE

Schon klei­ne Ve­rän­de­run­gen im All­tag ei­nes je­den kön­nen die Um­welt scho­nen. Am Don­ners­tag spricht La­tif in Ol­den­burg.

FRA­GE: Herr Pro­fes­sor La­tif, Sie sa­gen, je­der von uns wer­de ir­gend­wann den Kli­ma­wan­del di­rekt oder in­di­rekt spü­ren. Kön­nen Sie das kon­kre­ti­sie­ren? Wo und wie wer­de ich den Kli­ma­wan­del spü­ren? LA­TIF: Wir spü­ren ihn ja jetzt schon. Zum ei­nen an der Er­wär­mung, die al­le Tei­le Deutsch­lands er­fasst hat, egal, wel­che Re­gi­on wir be­trach­ten. An der Küs­te spü­ren wir ihn na­tür­lich am Mee­res­spie­gel­an­stieg. An der Nord­see­küs­te ist der Mee­res­spie­gel schon um 20 Zen­ti­me­ter seit dem Jahr 1900 ge­stie­gen. Zum an­de­ren spü­ren wir es an der Zu­nah­me der Wet­ter­ex­tre­me. FRA­GE: Was kann je­der ein­zel­ne im All­tag tun, um den Kli­ma­wan­del auf­zu­hal­ten? LA­TIF: Das ein­fachs­te ist na­tür­lich, Ener­gie zu spa­ren. Da gibt es ja vie­le Mög­lich­kei­ten. Neh­men wir mal das Bei­spiel Stand-by-Mo­dus. Wenn al­le Men­schen in Deutsch­land Stand-by ab­schal­ten wür­den, könn­ten wir min­des­tens zwei gro­ße Kraft­wer­ke ab­stel­len. Das heißt al­so: Wenn al­le et­was tun, selbst wenn es nur ganz we­nig ist, kann das schon enor­me Aus­wir­kun­gen ha­ben. Zu­dem kann man ver­su­chen,

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