Sa­rah Kutt­ner prä­sen­tiert ih­ren neu­es­ten Ro­man

Nordwest-Zeitung - - SPORT -

OL­DEN­BURG Sie ist ei­ne be­kann­te Au­to­rin und da­zu noch ei­ne er­folg­rei­che Schrift­stel­le­rin – Die 1979 ge­bo­re­ne Sa­rah Kutt­ner kann vie­le Ta­len­te für sich ver­bu­chen. Ne­ben ih­rer TV-Prä­senz, zu­nächst auf VI­VA und MTV, spä­ter dann im Ers­ten und bei zdf.neo spielt für sie auch das Schrei­ben ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Ihr ers­ter Ro­man „Män­ge­l­ex­em­plar“er­schien 2009 und stand wo­chen­lang auf der Best­sel­ler­lis­te, 2011 dann „Wachs­tums­schmerz“. Nun prä­sen­tiert sie ih­ren drit­ten Ro­man am Sonn­abend, 19. No­vem­ber, ab 20 Uhr im Ol­den­bur­ger PFL. „180 Grad Meer“heißt die tra­gi­ko­mi­sche Road-No­vel über das kom­pli­zier­te Ver­hält­nis zu den ei­ge­nen El­tern und den Wunsch, Ur­laub von sich sel­ber ma­chen zu kön­nen. Im Mit­tel­punkt steht Ju­le, die mit ih­rem Bru­der und der selbst­mord­ge­fähr­de­ten Mut­ter auf­wächst, nach­dem ihr Va­ter die Fa­mi­lie ver­las­sen hat. Als Er­wach­se­ne hat sie sich ei­nen All­tag ge­schaf­fen, in dem sie al­les nur noch ir­gend­wie er­trägt: ih­ren Job als Sän­ge­rin, die un­zäh­li­gen An­ru­fe ih­rer Mut­ter, den gan­zen Hass in ihr, der sie fast ver­schwin­den lässt. Als auch ih­re Be­zie­hung zu brö­ckeln be­ginnt, flieht sie zu ih­rem Bru­der nach En­g­land, auf der Su­che nach Ru­he und An­ony­mi­tät. Doch dort trifft sie auf ih­ren Va­ter, der im Ster­ben liegt. Zag­haft be­ginnt Ju­le ei­nen letz­ten Ver­such, sich dem Mann an­zu­nä­hern, von dem sie sich ihr Le­ben lang im Stich ge­las­sen ge­fühlt hat. Sa­rah Kutt­ner blickt mit ih­rem neu­en Ro­man auf­rich­tig und be­rüh­rend aber ge­wohnt hu­mor­voll auf die Wi­der­sprü­che des Le­bens, die es in un­se­rer Zeit aus­zu­hal­ten gilt. Ti­ckets kos­ten 18,70 Eu­ro. NWZ-Card-In­ha­ber er­hal­ten ei­nen Ra­batt in Hö­he von 2 Eu­ro.

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