Die So­lo­parts von Carina San­der und Ti­mo Tap­ken be­ein­druck­ten die Zu­hö­rer be­son­ders. Ein gro­ßer Dank galt Orches­ter­lei­ter Vol­ker Ree­sing.

Nordwest-Zeitung - - AUS DEN STADTTEILEN - VON HEL­MUT HOGELÜCHT

BLO­HER­FEL­DE/PE­TERS­FEHN – Hel­lauf be­geis­ter­te Zu­hö­rer in ei­ner im­po­sant ge­schmück­ten Mehr­zweck­hal­le: Das Herbst­kon­zert zum 20-jäh­ri­gen Be­ste­hen des Pe­ters­feh­ner Orches­ters „Bras­sSax“ist ei­ne ech­te Er­folgs­sto­ry. Da­bei ver­stan­den sich die Mu­si­ker auch als En­ter­tai­ner und ab­sol­vier­ten ein Pro­gramm, das es in sich hat­te: Der Ju­bi­lä­ums­abend mit vie­len Eh­ren­gäs­ten aus Po­li­tik und Ge­sell­schaft bot ein viel­sei­ti­ges Kon­zert­er­leb­nis von Klas­sik bis hin zum Pop, kraft­voll und dy­na­misch in­ter­pre­tiert.

Die Orches­ter­mit­glie­der ga­ben sich ge­wohnt stil- und rhyth­mus­si­cher, zu­dem re­ak­ti­ons­schnell im Wech­sel un­ter­schied­li­cher Gen­res. Prä­sen­tiert wur­den die mu­si­ka­li­schen Hö­he­punk­te der ver­gan­ge­nen 20 Jah­re.

Kon­zert­aben­de von Bras­sSax be­gin­nen tra­di­tio­nell mit der Ou­ver­tü­re aus „Al­so sprach Za­ra­thus­tra“von Richard Strauss. Groß­ar­tig um­ge­setzt hat das op­ti­mal be­setz­te Orches­ter Film­mu­si­ken von En­nio Mor­ri­co­ne. An­spruchs­voll auf sehr ho­hem Ni­veau wa­ren auch die Bei­trä­ge im zwei­ten Teil. Hin­ter­grund­wis­sen zur Orches­ter­ge­schich­te, das aus dem im Jah­re 1984 ge­grün­de­ten Feu­er­wehr­or­ches­ter her­vor­ging, ver­mit­tel­ten da­bei auf wit­zi­ge Art Hol­ger Ger­des und Chris­ti­an Mey­er. Sie be­dank­ten sich be­son­ders für die gu­te Ar­beit des Orches­ter­lei­ters Vol­ker Ree­sing, der seit zehn Jah­ren den Takt­stock bei „Bras­sSax“führt. Er ha­be neue Aspek­te für das Orches­ter ge­setzt, be­kann­ten sie. Der Di­ri­gent führ­te über den Abend das Orches­ter um­sich­tig mit ei­ner auf das Pu­bli­kum in der Mehr­zweck­hal­le über­sprin­gen­den Be­geis­te­rung.

Äu­ßerst emp­fan­den be­ein­dru­ckend die Zu­schau­er auch die dar­ge­bo­te­nen So­lo­parts von Carina San­der (Te­nor­sa­xo­phon), Chris­ti­an Mey­er und Ti­mo Tap­ken ( Trom­pe­te).

Mit mu­si­ka­li­schen Bei­trä­gen gra­tu­lier­ten der Pe­ters­feh­ner Gos­pel-Chor „Sound Of Joy“so­wie die „Hap­py Ger­man Bag­pi­pers“aus Ja­de.

Es war im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes ein „mu­si­ka­li­sches Feu­er­werk mit Knall­ef­fekt“, denn die or­ches­tra­len Bei­trä­ge wur­den zum Teil mit Il­lu­mi­na­tio­nen und klei­ne­ren Py­ro­tech­nik­spie­le­rei­en un­ter­malt. Das Pu­bli­kum re­agier­te be­geis­tert auf ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Klang- und Hör­er­leb­nis; to­sen­der mi­nu­ten­lan­ger Bei­fall ließ drei Zu­ga­ben fol­gen. aber ist sie ganz ent­spannt und freut sich über Auf­merk­sam­keit, schreibt Li­sa Ko­pietz vom Tier­heim-Team. „Ro­cky­line“ist ei­ne schlaue Kat­ze, die weiß was sie will – manch­mal zum Bei­spiel Tü­ren öff­nen. Es wer­den da­her Men­schen ge­sucht, die sich ein biss­chen mit selbst­be­wuss­ten Kat­zen aus­ken­nen und die kei­ne klei­nen Kin­der im Haus­halt ha­ben. „Ro­cky­line“möch­te in Zu­kunft wei­ter­hin Ein­zel­kat­ze sein und freut sich schon dar­auf, den an­de­ren Kat­zen aus ih­rer Kat­zen­grup­pe „Le­be­wohl“zu sa­gen. Wenn die hüb­sche, üb­ri­gens top­fit­te Kat­zen­da­me dann noch nach drau­ßen ge­hen dürf­te, wä­re ihr Glück per­fekt.

Das Tier­heim, Nord­mos­les­feh­ner Stra­ße 412, Tel. 504293, hat mitt­wochs bis sonn­tags von 14 bis 17 Uhr ge­öff­net. P@ www.tier­heim-ol.de

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