Seit 200 Jah­ren Ge­fan­ge­ne in Vech­ta

Fest­akt im Rat­haus der Stadt

Nordwest-Zeitung - - OLDENBURGER - VON PE­TER LINKERT

VECH­TA – Vech­ta ist seit 200 Jah­ren Ge­fäng­nis­stadt – und da­mit kön­nen die Ge­fäng­nis­se und die Stadt gut le­ben: Das war der Te­nor ei­nes Emp­fangs, zu dem Don­ners­tag rund 200 Gäs­te ins Rat­haus ge­kom­men wa­ren. Vor 200 Jah­ren wa­ren die ers­ten Ge­fan­ge­nen von Ol­den­burg nach Vech­ta ver­legt wor­den.

Der Lei­ter der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt für Frau­en, Oli­ver We­ßels, und sein Kol­le­ge Rai­ner Kars­ten, Lei­ter der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt für Jung­tä­ter, ho­ben her­vor, wie viel Un­ter­stüt­zung sie sei­tens der Stadt, aber auch der Kir­chen, Ver­ei­ne und Be­trie­be sie in der Stadt er­füh­ren. Vech­tas Bür­ger­meis­ter Hel­mut Gels er­in­ner­te an die vie­len kul­tu­rel­len Er­eig­nis­se, die im In­nen­hof des Frau­en­gefäng­nis­ses ver­an­stal­tet wor­den sind. Und auch im Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um in Hannover schätzt man die Ar­beit im Vech­ta­er Voll­zug sehr, wie Ab­tei­lungs­lei­te­rin Chris­tia­ne Jes­se sag­te.

Den Fest­vor­trag hielt Axel Fahl-Dre­ger, Chef des Mu­se­ums im Zeug­haus. Das Zeug­haus war in frü­he­ren Jah­ren auch ein Ge­fäng­nis.

BILD: PE­TER LINKERT

Fe­st­red­ner Axel Fahl-Dre­ger er­hielt als Dank ein Vo­gel­häus­chen aus dem Voll­zugs­Be­trieb.

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