J. Müller er­hält Zu­schlag in Bre­men

Nordwest-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

BRA­KE/BRE­MEN/MTN – Das Bra­ker Un­ter­neh­men J. Müller AG stärkt sei­nen Stand­ort Bre­men. Mit der Ent­schei­dung der De­pu­ta­ti­on für Wirt­schaft, Ar­beit und Hä­fen für den Ver­kauf der Ge­trei­de­ver­kehrs­an­la­ge in der Bre­mer Über­see­stadt ist die wich­tigs­te Hür­de auf dem Weg zur Über­nah­me ge­nom­men. Vor­stands­vor­sit­zen­der Jan Müller rech­net im ers­ten Halb­jahr 2017 mit dem Voll­zug. Der­zeit ist die An­la­ge noch ver­pach­tet. Die Mit­ar­bei­ter sol­len über­nom­men wer­den. Zum Kauf­preis und zur Hö­he der an­ste­hen­den In­ves­ti­tio­nen mach­te Müller kei­ne An­ga­ben.

DPA-BILD: PLEUL

Der ehe­ma­li­ge Ta­ge­bau Cott­bus-Nord wird sich in den nächs­ten Jah­ren mit gi­gan­ti­schen Men­gen Was­ser fül­len. Seit fast ei­nem Jahr wird in der Gru­be un­weit von der bran­den­bur­gi­schen Stadt Cott­bus kei­ne Braun­koh­le mehr ge­för­dert – aus dem rie­si­gen Loch soll ein­mal Deutsch­lands größ­ter künst­li­cher See ent­ste­hen. Da­für wird zur Zeit noch Er­de aus dem Loch trans­por­tiert. Die Flu­tung des Ta­ge­baus soll im Jahr 2018 be­gin­nen. Nach An­ga­ben des Ta­ge­bau­be­trei­bers LEAG (Lau­sitz Ener­gie Berg­bau AG), der zum tsche­chi­schen EPH-Kon­zern ge­hört, soll der zu­künf­ti­ge Cott­bu­ser Ost­see ei­ne Was­ser­flä­che von 19 Qua­drat­ki­lo­me­tern ha­ben. Die Flu­tung wird aber et­wa vier bis sechs Jah­re dau­ern. Das Was­ser da­zu kommt zu 88 Pro­zent aus der Spree, der Rest ist Grund­was­ser.

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