Asche in Opern­haus ver­streut

Nordwest-Zeitung - - KULTUR -

NEW YORK/DPA – Der ver­meint­li­che Ter­ror­an­griff auf das Orches­ter der Me­tro­po­li­tan Ope­ra in New York hat sich nach US-Me­dien­be­rich­ten als Lie­bes­dienst für ei­nen to­ten Opern­fan her­aus­ge­stellt. Das be­rühm­te Opern­haus hat­te ei­ne Vor­stel­lung von Ros­si­nis „Guil­lau­me Tell“am Sonn­abend ab­ge­bro­chen, nach­dem ein Zu­schau­er ein wei­ßes Pul­ver in den Orches­ter­gra­ben ge­schüt­tet hat­te. Der Saal wur­de ge­räumt.

Nach An­ga­ben der „New York Ti­mes“er­ga­ben ers­te La­bo­rana­ly­en, dass es sich bei dem Pul­ver nicht um ei­ne ge­fähr­li­che Sub­stanz han­del­te. Die Po­li­zei teil­te mit, dass der von Vi­deo­ka­me­ras iden­ti­fi­zier­te Zu­schau­er die Asche sei­nes to­ten Men­tors mit zur Met ge­bracht hat­te und sie aus Dank­bar­keit für den ver­stor­be­nen Opern­fan in den Orches­ter­gra­ben schüt­te­te.

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