95. Ge­burts­tag

Nordwest-Zeitung - - KULTUR - BILD: DPA

Ei­ne Viel­schrei­be­rin ist IL­SE AICHINGER nicht ge­we­sen. Doch ih­re Kurz­ge­schich­ten, Ge­dich­te und Hör­spie­le ha­ben die deut­sche Li­te­ra­tur der Nach­kriegs­zeit ge­prägt. An die­sem Di­ens­tag wird die ös­ter­rei­chi­sche Schrift­stel­le­rin 95 Jah­re alt. Seit ei­ni­gen Jah­ren ist Aichinger li­te­ra­risch ver­stummt. Auch an­sons­ten weiß man we­nig dar­über, wie sie ih­ren Le­bens­abend ver­bringt. Der li­te­ra­ri­sche Durch­bruch ge­lang ihr 1948 mit ih­rem ers­ten und ein­zi­gen Ro­man „Die größ­te Hoff­nung“. Sie ge­wann zahl­rei­che be­deu­ten­de Li­te­ra­tur­prei­se in Deutsch­land und Ös­ter­reich, zu­letzt 2015 den Gro­ßen Kunst­preis des Lan­des Salz­burg.

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