Do­ku über Du­ell ums Wei­ße Haus

Nordwest-Zeitung - - FERNSEHEN -

BER­LIN/DPA – Bei den US-Prä­si­dent­schafts­wahl­kämp­fen geht es zur Sa­che. Den ei­ge­nen Kan­di­da­ten mög­lichst gut und den Geg­ner so un­glaub­wür­dig wie mög­lich aus­se­hen zu las­sen, war schon im­mer ein zen­tra­les Ziel der Wahl­kampf-Teams.

Die Mit­tel ha­ben sich ge­än­dert, die Wahl­kämp­fe sind auf­wen­di­ger ge­wor­den, die Tricks aber nicht un­be­dingt schmut­zi­ger, wie die gut re­cher­chier­te und se­hens­wer­te Do­ku­men­ta­ti­on „Du­ell ums Wei­ße Haus“(Re­gie: In­go Helm) zeigt, die am Di­ens­tag auf Ar­te (22.30 Uhr) läuft.

His­to­ri­ker kom­men da zu Wort, ehe­ma­li­ge Wahl­kampf­hel­fer, Po­li­tik­be­ra­ter und Jour­na­lis­ten. Vie­le Ori­gi­nal­auf­nah­men aus zahl­rei­chen US-Wahl­kämp­fen aus den Zei­ten vor Hil­la­ry Cl­in­ton und Do­nald Trump gibt es auch.

John F. Ken­ne­dy ist 1960 der ers­te Kan­di­dat, der mit Hil­fe des Fern­se­hens ins Amt kommt. Zu sei­ner Kam­pa­gne ge­hört erst­mals in gro­ßem Stil TV-Wer­bung. Das Fern­seh­du­ell zwi­schen Ken­ne­dy und sei­nem Kon­kur­ren­ten Richard Ni­xon se­hen 70 Mil­lio­nen Ame­ri­ka­ner.

DPA-BILD: REYNOLDS

„Du­ell ums Wei­ße Haus“ist der Ti­tel ei­ner Do­ku­men­ta­ti­on auf Ar­te.

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