Ste­phan Holt­hoff-Pfö*tne*

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN -

Der Na­me Ste­phan Holt­hof­fP­fört­ner ist der brei­te­ren Öf­fent­lich­keit durch­aus be­kannt, al­ler­dings nicht un­be­dingt aus dem Be­reich der Po­li­tik. Der CDU-Po­li­ti­ker, der jetzt als Eu­ro­pa­mi­nis­ter qua­si der Au­ßen­mi­nis­ter der neu­en NRW-Lan­des­re­gie­rung un­ter Mi­nis­ter­prä­si­dent Ar­min La­schet (CDU) wird, tauch­te in der Ver­gan­gen­heit vor al­lem als Ver­trau­ter und An­walt des ver­stor­be­nen Al­tBun­des­kanz­lers Hel­mut Kohl auf. Der Top-Ju­rist re­gel­te zu­sam­men mit Hel­mut Kohls zwei­ter Frau Mai­ke KohlRich­ter den Nach­lass des Alt­kanz­lers.

Holt­hoff-Pfört­ner ist zu­dem Ge­sell­schaf­ter der Fun­ke Me­di­en­grup­pe, die in Nord­rhein-West­fa­len un­ter an­de­rem die „West­deut­sche All­ge­mei­ne Zei­tung“(WAZ) her­aus­gibt. Er ist der Ad­op­tiv­sohn der WAZ-Mit­eig­ne­rin Gi­se­la Holt­hoff. In der CDU in Nord­rheinWest­fa­len ist der 68-Jäh­ri­ge als Schatz­meis­ter für die Par­tei­fi­nan­zen zu­stän­dig. Im Jahr 2016 wur­de Holt­hof­fP­fört­ner zu­dem zum Prä­si­den­ten des Ver­ban­des Deut­scher Zeit­schrif­ten­ver­le­ger (VDZ) ge­wählt. Von die­sem Pos­ten trat er jetzt zu­rück. Der VDZ hat­te die Per­so­na­lie Holt­hoff-Pfört­ner vor­ab be­kannt­ge­ge­ben. „So war das ei­gent­lich nicht ge­dacht“, kom­men­tier­te La­schet die Ent­hül­lung sei­nes Coups.

DPA-BILD: DEDERT

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