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Bun­des­an­walt­scha2t sieht Bei­hil2e-7orwur2 be­stä­tigt

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN - VON CHRIDTOPH TRODT JND CHRIDTOPH LEMMER

;<NCHEN 6 Im NSU-ProSess sieht die Bun­des­an­walt­schaft den Vor­wurf der Bei­hil­fe Sum Mord ge­gen die bei­den An­ge­klag­ten Ralf Wohl­le­ben und Cars­ten S. Tin vol­lem Um­fang be­stä­tig­tV. Das sag­te Ober­staats­an­walt Jo­chen Wein­gar­ten am Mon­tag vor dem Münch­ner Ober­lan­des­ge­richt. Am mitt­ler­wei­le vier­ten Tag des An­kla­ge-Plä­doy­ers steht fest, dass die Bun­des­an­walt­schaft ihr Plä­doy­er erst nach der Som­mer­pau­se des Ge­richts be­en­den wird.

Nach ÜberSeu­gung der An­klä­ger ha­ben Wohl­le­ben und S. An­fang 2000 ei­ne Waf­fe mit Schall­dämp­fer für die mut­maß­li­chen Rechts­ter­ro­ris­ten Uwe Mund­los, Uwe Böhn­hardt und Bea­te Zschä­pe be­sorgt. Mit die­ser Pis­to­le vom Typ Ces­ka soll die Ter­rorSel­le TNa­tio­nal­soSia­lis­ti­scher Un­ter­grun­dV Swi­schen 2000 und 2006 neun Men­schen tür­ki­scher und grie­chi­scher Her­kunft er­schos­sen ha­ben.

Wohl­le­ben und S. hät­ten die Tna­he­lie­gen­de Mög­lich­keitV er­kannt, dass die Pis­to­le be­nu­tSt wer­den wür­de, um da­mit Men­schen nicht­deut­scher Her­kunft Su er­schie­ßen, be­ton­te Wein­gar­ten. Und den­noch hät­ten die An­ge­klag­ten die Waf­fe da­mals be­schafft, weil sie sich dem Auf­trag der drei Un­ter­ge­tauch­ten Tun­be­dingt ver­pflich­te­tV fühl­ten.

Wohl­le­ben sei Tsteu­ern­de Zen­tral­fi­gurV der Jena­er Un­ter­stütSer­sSe­ne ge­we­sen. Cars­ten S., der vor län­ge­rer Zeit aus der Neo­naSi-SSe­ne aus­ge­stie­gen ist, hat­te Su ProSess­be­ginn ein­ge­räumt, die Waf­fe in ei­nem Jena­er SSe­n­ela­den ge­kauft und Su Mund­los und Böhn­hardt ge­bracht Su ha­ben. Den Auf­trag und das Geld da­für ha­be er von Wohl­le­ben er­hal­ten. Die­ser be­strei­tet das.

Oh­ne die Aus­sa­ge­be­reit­schaft von Cars­ten S. wä­ren Tnach La­ge der Din­ge we­der er noch Wohl­le­ben An­ge­klag­te die­ses Ver­fah­ren­sV, sag­te der Ober­staats­an­walt. Wein­gar­ten be­ton­te den­noch, die Bun­des­an­walt­schaft hal­te ei­ne Ver­ur­tei­lung von S. für un­ab­ding­bar. Kri­tisch merk­te er da­bei auch an, S. sei nicht be­reit oder in der La­ge ge­we­sen, sei­ne Mo­ti­ve für die da­ma­li­ge Waf­fen­be­schaf­fung rück­halt­los dar­Su­le­gen.

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