Schnell auf­klä­ren

Nordwest-Zeitung - - MEINUNG - VON ANDREAD HER­HOLZ, BÜ­RO BERLIN

Wü­tend und fas­sungs­los sind die An­woh­ner des Ham­bur­ger Stadt­teils Barm­bek nach dem At­ten­tat in ih­rem Su­per­markt. Ein To­ter und sie­ben zum Teil schwer Ver­letz­te. Der Tä­ter, ein pa­läs­ti­nen­si­scher Flücht­ling, hat­te kein Recht auf Asyl, soll­te aus­rei­sen und stand un­ter Be­ob­ach­tung, weil er be­reits auf­fäl­lig ge­wor­den war. Er­in­ne­run­gen an den Fall Anis Am­ri und den Ter­ror­an­schlag auf den Ber­li­ner Weih­nachts­markt wer­den wach. Was wuss­ten die Ham­bur­ger Si­cher­heits­be­hör­den? Gab es auch hier Ver­säum­nis­se? Hier muss schnell auf­ge­klärt wer­den. Die Bun­des­an­walt­schaft geht von ei­nem wei­te­ren An­schlag mit ra­di­kal-is­la­mis­ti­schem Hin­ter­grund aus.

Et­wa 670 „Ge­fähr­der“sind ak­tu­ell im Vi­sier der Si­cher­heits­be­hör­den. Po­li­zei und Ge­heim­diens­ten fehlt es al­ler­dings am not­wen­di­gen Per­so­nal, um ei­ne Rund-um-dieUhr-Über­wa­chung zu leis­ten. Na­tür­lich kann es kei­nen per­fek­ten Schutz vor Ter­ror­an­schlä­gen ge­ben. Doch muss al­les da­für ge­tan wer­den, die Ge­fah­ren zu mi­ni­mie­ren. Is­la­mis­ti­sche Ge­fähr­der oh­ne Blei­be­recht dür­fen nicht fahr­läs­sig au­ßer Acht ge­las­sen wer­den.

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