To­ter Sol­dat be­schäf­tigt Staats­an­walt

Nordwest-Zeitung - - NIEDERSACHSEN -

MUNSTER/BERLIN/DPA – Der Tod ei­nes Of­fi­ziers­an­wär­ters nach ei­nem Fuß­marsch im nie­der­säch­si­schen Munster be­schäf­tigt jetzt auch die Staats­an­walt­schaft. Mys­te­ri­ös ist der Fall des jun­gen Sol­da­ten, weil drei wei­te­re An­ge­hö­ri­ge sei­ner Aus­bil­dungs­ein­heit we­ni­ge St­un­den spä­ter eben­falls kol­la­biert wa­ren. Sie ste­hen noch un­ter ärzt­li­cher Be­ob­ach­tung. „Wir un­ter­su­chen, ob je­man­dem ein straf­recht­lich re­le­van­ter Vor­wurf ge­macht wer­den kann“, sag­te der Spre­cher der Staats­an­walt­schaft Lü­ne­burg, Jan Chris­toph Hill­mer, am Mon­tag. „Uns lie­gen ers­te Un­ter­la­gen vor, die wer­den ge­prüft.“

In ei­nem Schrei­ben aus dem Mi­nis­te­ri­um, das die Ob­leu­te im Ver­tei­di­gungs­aus­schuss noch vor dem Tod des Sol­da­ten er­reicht hat­te, hieß es: „Das Krank­heits­bild der Sol­da­ten lässt sich nicht auf die mo­de­ra­te Aus­bil­dungs­be­las­tung zu­rück­füh­ren.“Nach An­ga­ben des Hee­res, gab es wäh­rend des Mar­sches Trink­pau­sen.

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