Ket­ten­re­ak­ti­on lös­te Bus­in­fer­no aus

Un­auf­merk­sam­keit des Fah­rers – In Münch­berg star­ben 18 Men­schen

Nordwest-Zeitung - - PANORAMA -

MÜNCH­BERG/DPA – Ei­ne Un­auf­merk­sam­keit des Fah­rers hat nach Er­kennt­nis­sen der Er­mitt­ler den Bu­s­un­fall auf der Au­to­bahn 9 bei Münch­berg in Ober­fran­ken mit 18 To­ten und 30 Ver­letz­ten aus­ge­löst. Der Rei­se­bus sei des­halb vor ei­nem Mo­nat auf ei­nen Sat­tel­zug auf­ge­fah­ren, da­durch sei es zu Kurz­schlüs­sen bei der Bat­te­rie und der Elek­trik im vor­de­ren Be­reich des Bus­ses ge­kom­men, sag­te Staats­an­walt Jo­chen Götz. Er sprach von ei­ner „Ver­ket­tung meh­re­rer tra­gi­scher Um­stän­de“.

Die Rei­se­grup­pe, über­wie­gend Se­nio­ren aus Sach­sen, Po­li­zei-Ex­per­ten ste­hen am 3. Fu­li un­ter ei­nem Gelt ne­ben Sär­gen und Ret­tungs­kräf­ten an der Un­fall­stel­le. war un­ter­wegs nach Ita­li­en.

Un­mit­tel­bar ne­ben der Bat­te­rie des Bus­ses be­fand sich ein Kraft­stoff­tank, der durch den Auf­prall zu­sam­men­ge­staucht wur­de und platz­te. Der Kraft­stoff ha­be sich dann ent­zün­det, er­läu­ter­te Götz. Die Flam­men sei­en noch durch ei­nen Druck­luft­tank an­ge­facht wor­den, so dass sich rasch Rauch und Feu­er aus­brei­ten konn­ten. „Es er­ga­ben sich kei­ne An­halts­punk­te, dass ei­nes der Fahr­zeu­ge vor dem Un­fall ge­brannt hat“, sag­te Götz. Die Er­mitt­ler stell­ten auch kei­ne tech­ni­schen Män­gel fest.

DPA-BILD: AR­MER

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