Fei­gen­op­un­tie

Nordwest-Zeitung - - GARTEN -

Auch wenn die Fei­gen­op­un­tie (Op­un­tia fi­cus-in­di­ca), die Früch­te ent­wi­ckelt, aus sub­tro­pi­schen Ge­bie­ten Mit­tel­ame­ri­kas stammt, kann sie bei uns gut in Kü­beln ge­hal­ten wer­den. Ein­fach ist im Au­gust ei­ne Ver­meh­rung durch Steck­lin­ge.

Da­zu wer­den die obers­ten Op­un­ti­en­glie­der an der engs­ten Stel­le ab­ge­schnit­ten und so­lan­ge ge­la­gert, bis die Schnitt­stel­le ab­ge­trock­net ist. Erst dann wer­den sie in rei­nen, leicht feuch­ten Sand ge­steckt, mä­ßig warm ge­hal­ten und ab und zu mit Was­ser über­sprüht.

Als Kü­bel­er­de eig­net sich ein leh­mi­ges, mi­ne­ra­li­sches Sub­strat. Über Som­mer be­kom­men die Pflan­zen ei­nen voll­son­ni­gen und ge­schütz­ten Stand­ort. Der Was­ser­be­darf ist auch über Som­mer nur mä­ßig; als Dün­gung ge­nügt ei­ne Ga­be im Früh­jahr und ei­ne im Ju­ni zur Blü­te­zeit. Für die Über­win­te­rung ist ein küh­ler und hel­ler Platz im Haus ide­al, wäh­rend die­ser Zeit ist ein Gie­ßen nicht er­for­der­lich.

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