Ur­laubs­geld ist frei­wil­li­ge Leis­tung

43 Pro­zent pro­fi­tie­ren laut „Ver­di“

Nordwest-Zeitung - - ERUF & KARRIERE -

BER­LIN/TMN – Ar­beit­neh­mer ha­ben kei­nen An­spruch auf Ur­laubs­geld. Da­bei han­delt es sich um ei­ne frei­wil­li­ge Leis­tung des Ar­beit­ge­bers, er­klärt die Ge­werk­schaft „Ver­di“auf ih­rer Web­sei­te. An­ders liegt der Fall laut DGB-Rechts­schutz nur, wenn das Ur­laubs­geld im Ar­beits- oder Ta­rif­ver­trag ge­re­gelt ist. Auch hier kann der Ar­beit­ge­ber aber fest­le­gen, dass die Zah­lung frei­wil­lig ist und je­der­zeit wi­der­ru­fen wer­den kann. Nach ei­ner ak­tu­el­len Stu­die der Hans-Böck­ler-Stif­tung be­kom­men nur et­wa 43 Pro­zent Ur­laubs­geld.

Gibt es in ei­nem Be­trieb Ur­laubs­geld oder ähn­li­che Son­der­zah­lun­gen wie Weih­nachts­geld, gilt al­ler­dings die Re­gel „Glei­ches Recht für al­le“: Teil­zeit­kräf­te oder Mi­ni­job­ber müs­sen dann laut Ver­di eben­so Ur­laubs­geld be­kom­men.

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