Frie­de)sglo­cke für Hi­ro­shi­ma

Han­no­ve­ra­ner er­in­nern an Atom-An­griff

Nordwest-Zeitung - - NIEDERSACHSEN -

HAN­NO­VER/EPD – EiJ ei­nem Ge­denk­tag hat die Stadt Han­no­ver am Sonn­tag an den welt­weit ers­ten Atom­bom­ben-An­griff auf die ja­pa­ni­sche Stadt Hi­ro­shi­ma vor 72 Jah­ren er­in­nert. In der Rui­ne Ae­gi­di­en­kir­che wur­de ei­ne Frie­dens­glo­cke an­ge­schla­gen. Ju­gend­li­che des Christ­li­chen Ver­eins Jun­ger Men­schen (CVJM) leg­ten nach ja­pa­ni­scher Tra­di­ti­on Pa­pier­kra­ni­che nie­der. Ei­ne mul­ti­re­li­giö­se Frie­den­san­d­acht und Kurz­pro­sa wa­ren Teil des Ge­denk­ta­ges. Beim An­griff auf Hi­ro­shi­ma ka­men am 6. Au­gust 1945 und in den fol­gen­den Mo­na­ten rund 140000 Men­schen ums Le­ben.

Für un­se­re jüngs­ten Le­ser

er­klärt Welt­raum­re­por­ter Flux vom NWZ-Kin­der­club das The­ma

Atom­waf­fen

Atom­waf­fen hei­ßen auch Kern­waf­fen oder Nu­kle­ar­waf­fen. Sie sind be­son­ders schlimm. Ex­plo­diert ei­ne Atom­bom­be, ster­ben ganz vie­le Men­schen auf ein­mal. Auch sind dann gan­ze Ge­gen­den nicht mehr be­wohn­bar. Die Häu­ser, We­ge und Pflan­zen sind ver­strahlt. Das liegt an den Stof­fen, mit de­nen ei­ne Atom­bom­be ge­baut wird. Sie sind ra­dio­ak­tiv. Das be­deu­tet, dass sie Strah­len aus­sen­den, die Men­schen krank ma­chen kön­nen.

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