Der rich­ti­ge Spiel­platz­check

Was ei­nen si­che­ren Spiel­platz aus­macht

Nordwest-Zeitung - - ANZEIGE -

Vie­le Kin­der­spiel­plät­ze in der Nach­bar­schaft ha­ben ein paar Jah­re auf dem Bu­ckel und schon so ei­ni­ges er­lebt. Sie sind nicht nur stän­dig Re­gen, Son­ne oder Wind aus­ge­setzt, son­dern lei­den auch un­ter Van­da­lis­mus und nor­ma­lem Ver­schleiß. Da­mit das Aben­teu­er Spiel­platz für die Klei­nen nicht zum Si­cher­heits­ri­si­ko wird, ha­ben die Spiel­platz-Prü­fer von TÜV SÜD ein paar Tipps, wor­auf zu ach­ten ist. El­tern soll­ten den ge­sam­ten Spiel­platz von Zeit zu Zeit un­ter die Lu­pe neh­men. Liegt er an ei­ner Stra­ße, ist es wich­tig, dass die Ein­zäu­nung in­takt ist und die Ein­gangs­tü­ren gut schlie­ßen. Zu­dem ist es wich­tig, ei­nen Blick auf die Sau­ber­keit von We­gen, Spiel­ge­rä­ten und Sand­käs­ten zu wer­fen: Ist bei­spiels­wei­se der Sand im Sand­kas­ten frei von Kat­zen­kot, Scher­ben, Zi­ga­ret­ten­stum­meln und Es­sens­res­ten?

Kon­trol­len ge­setz­lich vor­ge­schrie­be

Ei­gent­lich ist der Spiel­platz­be­trei­ber ge­setz­lich ver­pflich­tet, re­gel­mä­ßig Kon­trol­len der Ge­rä­te durch­zu­füh­ren. Doch nicht je­der hält sich dar­an. El­tern kön­nen aber auch selbst nach­schau­en, ob Klet­ter­ge­rüst, Schau­kel und Rut­sche si­cher ste­hen und nicht wa­ckeln. Ra­gen ir­gend­wo Nä­gel oder Split­ter her­aus oder schim­melt das Holz, soll­te man sei­ne Kin­der dar­auf nicht spie­len las­sen. Bei Rut­schen darf das Rut­schen­de nicht hö­her als 35 cm über dem Bo­den lie­gen. Der Un­ter­grund soll­te weich ge­pols­tert sein, et­wa mit Sand, Kies oder Holz­schnit­zel. Fin­det man Män­gel, ra­ten die Ex­per­ten von TÜV SÜD, den Spiel­platz­be­trei­ber zu in­for­mie­ren. Im Nor­mal­fall gibt es an je­dem öf­fent­li­chen Spiel­platz ein Schild, auf dem No­t­ruf­num­mern und die Kon­takt­da­ten des Be­trei­bers ste­hen. ms

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