ZAH­LEN ZUR SO­LO-SELBSTSTÄND

Nordwest-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

Nach ei­ner Un­ter­su­chung

des Deut­schen In­sti­tuts für Wirt­schafts­for­schung (DIW) sta­gnier­te die Zahl der So­lo-Selbst­stän­di­gen be­reits 2007, seit 2012 nimmt sie ste­tig ab. Im Jahr 2015 gab es nach An- Fri­seu­re er­hal­ten ge­rin­ge Ho­no­ra­re.

klar: Der einst von der Bun­des­agen­tur für Ar­beit (BA) mit sei­ner „Ich-AG“-För­de­rung aus­ge­lös­te Boom der So­loSelbst­stän­di­gen ist längst vor­bei (sie­he In­fo-Kas­ten). Da­bei sieht die Ein­kom­mens­si­tua­ti­on der So­lo-Selbst­stän­di­gen auf den ers­ten Blick gar nicht so schlecht aus: So ha­ben nach Er­kennt­nis­sen des Deut­schen In­sti­tuts für Wirt­schafts­for­schung (DIW) die Al­lein­un­ter­neh­mer im Jahr 2014 im Durch­schnitt ei­nen ga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes nur noch 2,15 Mil­lio­nen „Selbst­stän­di­ge oh­ne Mit­ar­bei­ter“; da­mit ge­hör­te in Deutsch­land nur je­der 20. zur Grup­pe der So­loSelbst­stän­di­gen.

St­un­den­lohn von 18,86 Eu­ro ver­bu­chen kön­nen.

Al­ler­dings, so macht DIWFor­scher Karl Bren­ke deut­lich, ist das Ge­fäl­le zwi­schen sehr schlecht und sehr gut ver­die­nen­den So­lo-Selbst­stän­di­gen enorm groß. So brach­te es et­wa das – ge­mes­sen an der Ein­kom­mens­hö­he – un­ters­te Vier­tel der So­lo-Selbst­stän­di­gen 2014 mo­nat­lich auf ein mittleres per­sön­li­ches Net­to­ein­kom­men von gera­de mal 616 Eu­ro, die im obers­ten

DPA-BILD: REHDER

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