Kla­ge ge­gen +ei­li­gen­stadt un­be­grün­det

Ge­richt weist An­trag des FDP-Ab­ge­ord­ne­ten Förs­ter­ling als un­zu­läs­sig ab

Nordwest-Zeitung - - NIEDERSACHSEN - VON CHRIS­TI­NA STICHT

BÜCKEBURG – Der nie­der­säch­si­sche Staats­ge­richts­hof hat ei­ne Kla­ge der FDP ge­gen Kul­tus­mi­nis­te­rin Frau­ke Hei­li­gen­stadt (SPD) we­gen ei­ner An­fra­ge im Land­tag zu­rück­ge­wie­sen. Der ent­spre­chen­de An­trag der FDP-Frak­ti­on sei un­be­grün­det, teil­te Ge­richtsPrä­si­dent Her­wig van Nieuw­land am Di­ens­tag nach der Ent­schei­dung in Bückeburg mit. Zu­dem sei be­reits der An­trag des FDP-Ab­ge­ord­ne­ten Björn Förs­ter­ling un­zu­läs­sig ge­we­sen. (Az.: StGH 2/16)

Förs­ter­ling hat­te im Ja­nu­ar 2016 nach den Hin­ter­grün­den der Ver­set­zung ei­ner Leh­re­rin ge­fragt. Die schwarz-gel­be Op­po­si­ti­on warf Hei­li­gen­stadt da­mals Vet­tern­wirt­schaft vor und for­der­te ih­ren Rück­tritt. Die Po­li­ti­ke­rin wies die Vor­wür­fe zu­rück.

Nun soll­te es am Di­ens­tag in Bückeburg um die Fra­ge ge­hen, ob das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um

die An­fra­ge der FDPFrak­ti­on „nach bes­tem Wis­sen un­ver­züg­lich und voll­stän­dig“be­ant­wor­te­te. Doch zu ei­ner Ent­schei­dung in der Sa­che kam es nicht.

Weil es sich um ei­ne Zu­satz­fra­ge der Frak­ti­on und nicht von Förs­ter­ling ge­han­delt ha­be, fehl­te ihm die An­trags­be­fug­nis, hieß es zur Be­grün­dung. Zur Ver­kün­dung der Ent­schei­dung in dem Ver­fah­ren in Bückeburg hat­te sich auch FDP-Lan­des­chef Ste­fan Birk­ner als Rechts­an­walt an­ge­mel­det.

DPA-BILD: HOL­LE­MANN

Mi­nis­te­rin Frau­ke Hei­li­gen­stadt (SPD)

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