Rep­til nach Lem­my Kil­mis­ter be­nannt

Nordwest-Zeitung - - PANORAMA -

LON­DON/DPA – Wis­sen­schaft­ler ha­ben ein furcht­ein­flö­ßen­des Mee­res­kro­ko­dil nach dem ver­stor­be­nen Motörhea­dSän­ger Lem­my Kil­mis­ter be­nannt: Lem­mysuchus ob­tu­si­dens heißt das gi­gan­ti­sche, fos­si­le Rep­til. Sei­ne Über­res­te wa­ren be­reits 1909 in ei­ner Ton­gru­be na­he der bri­ti­schen Stadt Pe­ter­bo­rough ent­deckt wor­den. Erst kürz­lich aber fan­den For­scher her­aus, dass das fast sechs Me­ter lan­ge Tier mit den rie­si­gen Zäh­nen wis­sen­schaft­lich falsch ein­ge­ord­net war – dar­um muss­te ein neu­er Na­me her. Lem­mysuchus (über­setzt: Lem­mys Kro­ko­dil) leb­te vor et­wa 164 Mil­lio­nen Jah­ren.

Ei­ne Mit­ar­bei­te­rin des Na­tur­his­to­ri­schen Mu­se­ums in Lon­don, in dem die Krea­tur auf­be­wahrt wird, ist Motörhead-Fan und kam auf die Idee, den frü­he­ren Front­mann und Grün­der der Band zu eh­ren. Kil­mis­ter hät­te wohl sein Glas auf Lem­mysuchus er­ho­ben, „ei­ne der bö­ses­ten Krea­tu­ren, die je­mals die Er­de be­wohnt ha­ben“, sag­te Ku­ra­to­rin Lor­na Steel.

Der in En­g­land ge­bo­re­ne Rock-Mu­si­ker Kil­mis­ter („Ace of Spa­des“) war En­de 2015 im Al­ter von 70 Jah­ren kurz nach ei­ner Krebs­dia­gno­se ge­stor­ben.

DPA-BILD: HEIMKEN

Motörhead-Grün­der Lem­my Kil­mis­ter

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