Jun­gen müs­sen häu­fi­ger zur Sprachthe­ra­pie

De­fi­zi­te früh er­ken­nen

Nordwest-Zeitung - - PANORAMA -

DÜSSELDORF/EPD – Jun­gen wer­den ei­ner Kran­ken­kas­sen­er­he­bung zu­fol­ge häu­fi­ger zur Sprachthe­ra­pie ge­schickt als Mäd­chen. Im Al­ter zwi­schen vier und sie­ben Jah­ren muss­te im ver­gan­ge­nen Jahr fast je­der sechs­te Jun­ge zur Sprachthe­ra­pie, bei den Mäd­chen war dies nur je­des zehn­te, wie die Kauf­män­ni­sche Kran­ken­kas­se KKH am Mitt­woch in Düsseldorf mit­teil­te. Ins­ge­samt wur­den KKH-ver­si­cher­te Kin­der bis zu ei­nem Al­ter von 16 Jah­ren fast 30000 Mal zum Sprachthe­ra­peu­ten über­wie­sen.

Häu­fig wür­den Pro­ble­me in der Sprach­ent­wick­lung bei den so­ge­nann­ten U-Un­ter­su­chun­gen vom Kin­der­arzt fest­ge­stellt, er­läu­ter­te die Kran­ken­kas­se. Es sei wich­tig, De­fi­zi­te früh zu er­ken­nen und ent­spre­chend zu han­deln.

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