Sechs Li­te­ra­ten stel­len ih­re Wer­ke vor

2tart der 26. „Li­ter­aTour“Nord in Ol­den­burg – Ju­ry ver­gibt am En­de 15 000 Eu­ro Preis­geld

Nordwest-Zeitung - - STADT OLDENBUR - VON OLI­VER SCHULZ

Die deutsch­spra­chi­gen Au­to­ren le­sen je­weils im ;il­helm 13. Es mo­de­riert Uni-Do­zen­tin Prof. Dr. Sa­bi­ne Doering.

OL­DEN­BURG – Dass Kul­tur im Wil­helm T3 ein Zu­hau­se hat, weiß je­der, der sich in Ol­den­burg mit schö­nen Küns­ten aus­ein­an­der­setzt. Dort be­ginnt am 22. Ok­to­ber ein Tra­di­ti­ons­fes­ti­val: die 26. „Li­ter­aTour Nord“. Den Auf­takt macht Schrift­stel­ler Micha­el Roes, der aus sei­nem neu­en Ro­man „Zeit­hain“liest. Die Le­se­rei­he star­tet mit ei­ner Sonn­tags­ma­ti­nee um TT Uhr in Ol­den­burg. Da­nach fol­gen für die ins­ge­samt sechs deutsch­spra­chi­gen Au­to­ren je­weils die Sta­tio­nen Bre­men, Lü­beck, Ros­tock, Lü­ne­burg und Han­no­ver.

Die Le­se­rei­se um den „Preis der Li­ter­aTour Nord“ist ein Pro­jekt nord­deut­scher Kul­tur­ein­rich­tun­gen, Buch­hand­lun­gen, Uni­ver­si­tä­ten und der VGH-Stif­tung und mit T5 000 Eu­ro do­tiert. Am En­de wird von ih­nen ge­mein­sam ein Preis­trä­ger aus­ge­wählt.

Die Le­sun­gen in Ol­den­burg mo­de­riert Prof. Dr. Sa­bi­ne Doering, Pro­fes­so­rin für Deut­sche Li­te­ra­tur der Neu­zeit un­ter Ein­schluss der Li­te­ra­tur­theo­rie an der 5arl von Os­sietz­ky-Uni­ver­si­tät. Sie ist Ju­ry­vor­sit­zen­de und Spre­che­rin der „Li­ter­aTour Nord“.

Le­sen Sie Kurz­por­träts der sechs Teil­neh­mer.

MI+HAEL ROES

geb. T960 in Rhe­de, pro­mo­vier­te in Phi­lo­so­phie und lebt heu­te als Buch- und Thea­ter­au­tor und Fil­me­ma­cher in Ber­lin. Er er­hielt u.a. den Li­te­ra­tur­preis der Stadt Bre­men T997 und den Ali­ce Sa­lo­mon Poe­tik Preis 2006. Roes liest aus sei­nem Buch „Zeit­hain“, ei­ne gro­ße li­te­ra­ri­sche Re­cher­che und Rei­se in die deut­sche Geis­tes­ge­schich­te.

CAR­MEN STE­PHAN

geb. T974, war als Jour­na­lis­tin für SZ, FAS und Spie­gel

On­li­ne tä­tig, leb­te län­ge­re Zeit in Rio de Janei­ro und heu­te als Au­to­rin in Genf. Für ih­ren letz­ten Ro­man „Mal Aria“er­hielt sie den Li­te­ra­tur­preis der Jür­gen Pon­to-Stif­tung 20T2 und den De­büt­preis des Bud­den­brook­hau­ses 20T3.

Ste­phan liest aus ih­rem Buch „It‘s all true“, das im Bra­si­li­en des Jah­res T94T spielt und die Rei­se von vier Fi­schern be­schreibt.

JO­CHEN SCHMIDT

geb. T970 in Ber­lin, war Mit­be­grün­der der Le­se­büh­ne „5haus­see der En­thu­si­as­ten“und als Ko­lum­nist und Über­set­zer tä­tig. Sei­ne Tex­te be­we­gen sich zwi­schen poin­tier­ter Ko­mik und exis­ten­zi­el­ler Me­lan­cho­lie.

Schmidts neu­er, eben­so ko­mi­scher wie be­rüh­ren­der Ro­man „Zu­cker­sand“ist ei­ne Wun­der­kam­mer der Be­ob­ach­tun­gen, Be­geg­nun­gen und Re­fle­xio­nen.

MA­RIA­NA LE­KY

geb. T973 in Köln, stu­dier­te u.a. Krea­ti­ves Schrei­ben und Kul­tur­jour­na­lis­mus in Hil­des­heim. Sie hat seit 200T Ro­ma­ne wie „Lie­bes­per­len“und „Die Her­ren­aus­stat­te­rin“so­wie Er­zähl­bän­de ver­öf­fent­licht, für die sie mehr­fach aus­ge­zeich­net wur­de.

Le­ky zeich­net in ih­rem Ro­man „Was man von hier aus se­hen kann“das Por­trät ei­nes Dor­fes, in dem al­les auf wun­der­sa­me Wei­se zu­sam­men­hängt, doch vor al­lem ist es ein Buch über die Lie­be un­ter schwie­ri­gen Vor­zei­chen.

LU­KAS BÄR­FUSS

geb. T97T in Thun, lebt als Dra­ma­ti­ker, Ro­man­cier und Es­say­ist in Zü­rich. Sei­ne Ro­ma­ne wie „Hun­dert Ta­ge“und „Koa­la“wur­den eben­falls viel­fach über­setzt und aus­ge­zeich­net, u.a. mit dem Schwei­zer Buch­preis 20T4 und Ni­co­las-Born-Preis 20T5.

Bär­fuss liest aus „Ha­g­ard“.

JO­NAS LÜ­SCHER

geb. T976 in Zü­rich, stu­dier­te Phi­lo­so­phie und ar­bei­te­te an der LMU München so­wie als Vi­sit­ing Re­se­ar­cher an der St­an­ford Uni­ver­si­ty. Heu­te lebt er in München. Sei­ne No­vel­le „Früh­ling der Bar­ba­ren“wur­de 20T3 für den Deut­schen Buch­preis no­mi­niert und u.a. mit dem Hans-Fal­la­da-Preis aus­ge­zeich­net.

Ko­misch, fu­ri­os und bö­se er­zählt Lü­scher in „Kraft“von ei­nem Mann vor den Trüm­mern sei­nes Le­bens und von ei­ner zu je­dem Ta­bu­bruch be­rei­ten Macht­eli­te, die schein­bar nichts auf­hal­ten kann.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.