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Nordwest-Zeitung - - GARTEN -

Es ist ei­ne schö­ne Tra­di­ti­on, über Som­mer bun­te Pflan­zen zu sam­meln und zu kon­ser­vie­ren. Als Tro­cken­ge­bin­de brin­gen sie dann Licht und Far­be in die graue Jah­res­zeit des Win­ters.

Ge­sam­melt wer­den ge­eig­ne­te Blu­men, Frucht­stän­de und Grä­ser. Bei den Blü­ten­pflan­zen ste­hen die Stroh­blu­men ganz hoch im Kurs. Ih­rer tro­cken­häu­ti­gen Hüll­blät­ter we­gen ist die­se Pflan­ze die klas­si­sche Tro­cken­blu­me. Ih­re Far­ben rei­chen von weiß über gelb, ro­sa, rot, rot­braun bis vio­lett. Wenn die Blü­ten lau­fend ge­ern­tet wer­den, blüht die­se Pflan­ze bis spät in den Ok­to­ber hin­ein.

Zum Trock­nen wer­den die Blü­ten bei son­ni­gem Wet­ter ge­pflückt, wenn sich die ers­te Rei­he Hüll­blät­ter ge­öff­net hat. Ver­wen­det man Blü­ten­köpf­chen, die sich be­reits zu stark auf­ge­tan ha­ben, fal­len die Blü­ten­blät­ter beim Trock­nen her­aus.

Die Stie­le bin­det man in klei­ne Bün­del und hängt sie kopf­über im Schat­ten an ei­nem luf­ti­gen Ort auf.

Un­ter den Blu­men eig­nen sich noch ei­ne An­zahl an­de­rer zum Trock­nen wie Dis­teln oder die schwe­fel­gel­be Schaf­gar­be. Zu den Pflan­zen, de­ren Frucht­stän­de ge­schätzt sind, ge­hö­ren der Sil­ber­ling und die Lam­pion­blu­me.

Nicht weg­zu­den­ken sind zum an­de­ren die vie­len Grä­ser, die man sich von ei­nem Spa­zier­gang an Feld­we­gen mit­brin­gen kann. Hier­zu ge­hört auch das Ge­trei­de, zum Bei­spiel Gers­te mit sei­nen lan­gen Gran­nen.

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