RECHT

Nordwest-Zeitung - - WOHNEN & LEBEN - Ih­re An­sprech­part­ne­rin bei Fra­gen und An­re­gun­gen: Ul­ri­ke Sto­ckin­ger t 0441/9988-2058 ul­ri­ke.sto­ckin­ger@in­fo­au­tor.de

EIN WOHN­HAUS darf auch in ei­nem rei­nen Wohn­ge­biet von ei­ner Stu­den­tenWG ge­nutzt wer­den. Die Nach­barn kön­nen nicht bau­recht­lich da­ge­gen vor­ge­hen, so das Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­lan­dP­falz. In dem Fall wur­de das Haus von ei­ner elf­köp­fi­gen WG ge­nutzt. Ein Nach­bar be­an­trag­te bei der Bau­auf­sichts­be­hör­de, da­ge­gen ein­zu­schrei­ten, da es sich um ei­nen ge­werb­li­chen Be­her­ber­gungs­be­trieb mit stän­dig wech­seln­den Be­woh­nern hand­le. Die­ser sei nach dem Be­bau­ungs­plan nicht zu­läs­sig. Das Ge­richt be­fand aber, dass das Haus zum stän­di­gen Woh­nen ge­nutzt wer­de und es nicht – wie im Ho­tel – lau­fend zu kurz­fris­ti­gen Wech­seln kom­me. Ei­ne Stu­den­ten-WG mit elf Per­so­nen un­ter­schei­de sich nicht grund­sätz­lich von ei­ner Fa­mi­lie. (AZ: 8 A 10680/16)

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