Im Ur­laubs­pa­ra­dies steht hei­ßes Du­ell an

Tri­ath­le­ten Fro­de­no und Ki­en­le star­ten auf Ha­waii als Fa­vo­ri­ten

Nordwest-Zeitung - - SPORT - VON DA­VID KOST

KAI­LUA-KO­NA – Ein biss­chen ist es wie im Wes­tern, wo sich die We­ge der Haupt­fi­gu­ren erst ganz am Schluss kreu­zen – und al­les da­vor be­deu­tungs­los wird. An die­sem Sams­tag kommt es in Kai­lua-Ko­na auf Ha­waii zum High Noon der deut­schen Tri­ath­lon­Stars Jan FroSe­bas­de­no und tian Ki­en­le. Der Iron­man im Ur­laubs­pa­ra­dies (ab 18.35 Uhr im ZDF-Li­vestream, in der Nacht zu Sonn­tag ab 0.25 Uhr im ZDF), bei dem der WM-Ti­tel ver­ge­ben wird, ist das ers­te di­rek­te Du­bei­den ell der Dau­er­kon­tra­hen­ten in die­ser Sai­son.

Ti­tel­ver­tei­di­ger Fro­de­no nimmt um 6.35 Uhr in der Früh Orts­zeit hoch­mo­ti­viert die et­wa acht­stün­di­ge Tor­tur über 3,8 Ki­lo­me­ter Schwim­men, 180 Ki­lo­me­ter Rad­fah­ren und 42,2 Ki­lo­me­ter Lau­fen in An­griff. „Der IronHa­waii man ist das Wim­ble­don un­se­res Sports“, sagt Fro­deich no: „Da will na­tür­lich Teil die­ser Ge­schich­te sein.“Mit ei­nem drit­ten Sieg nach 2015 und 2016 hät­te der Köl­ner sei­nen Platz in den Ge­schichts­bü­chern si­cher. Kein Deut­scher hol­te bis­her das Ha­waii-Triple. Trotz­dem will sich Fro­de­no nicht durch Träu­me­rei­en vom Wett­kampf ab„Ich len­ken las­sen. ver­su­che, das Ren­nen kom­plett in­di­vi­du­ell zu se­hen und sons­ti­ge Re­kor­de au­ßen vor­zu­las­sen“, sag­te der 36kur­renz Jäh­ri­ge. Für den Welt­meis­ver­zich­te­te ter­ti­tel „Fro­do“in die­sem Jahr auf die Teil­nah­gro­ßen me an Ren­nen, wie zum Bei­der spiel Eu­ro­pa­meis­ter­schaft im Ju­li in Frank­furt. Statt­des­sen nahm der Ei­sen­mann an klei­ne­ren Ren­nen teil und be­rei­te­te sich an­sons­ten fern­ab der Öf­fent­lich­keit auf den Sai­son­Hö­he­punkt auf Ha­waii vor.

An­ders sein ärgs­ter KonKi­en­le: Der 33schla­gen“, Jäh­ri­ge trat beim Iron­man am Main an und ge­wann in per­sön­li­cher Best­zeit. Nach sei­nem drit­ten EM-Coup sieht er sich bes­tens ge­rüs­tet für das Auf­ein­an­der­tref­fen mit Fro­de­no. „Ich will ihn in Ko­na sagt Ki­en­le. Schließ­lich wer­de sei­ge­sam­te ne Sai­son an sei­ner WM-Plat­zie­rung ge­mes­sen. Soll­te Ki­en­le nach der Quä­le­rei in drei Ak­ten ganz oben auf dem Sie­ger­po­dest ste­hen, wä­re es der zwei­te WMEr­folg nach 2014. Der Ba­de­ner wür­de in punc­to Ha­waiiSie­gen dann mit sei­nem Dau­er­ri­vagleich­zie­hen. len Ne­ben Fro­de­no und Ki­en­le hat noch ein drit­ter deut­scher Ath­let gu­te Chan­cen auf den Sieg. Patrick Lan­ge (31) aus Bad Wil­dun­gen hat sei­ne Stär­ken vor al­lem im ab­schlie­ßen­den MaSams­tag ra­thon. Am wer­den Tem­pe­ra­tu­ren um 35 Grad Cel­si­us er­war­tet. Wäh­rend des Ren­ver­lie­ren nens die Sport­ler etPro­zent wa vier ih­res Kör­per­ge­wichts und ver­brau­chen rund 10 000 Ka­lo­ri­en. 200 Ärz­der te ste­hen an Stre­cke be­klas­si­schen reit.

DPA-BILD: BLATTERSPIEL

Sieg­an­wär­ter auf Ha­waii: Se­bas­ti­an Ki­en­le

DPA-BILD: KARMANN

Ti­tel­ver­tei­di­ger auf Ha­waii: Jan Fro­de­no

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