Olym­pia in Ti­rol: Ja oder Nein?

Nordwest-Zeitung - - SPORT -

INNS­BRUCK/DPA – In Ös­ter­reich fällt am Sonn­tag die Ent­schei­dung, ob sich das Bun­des­land Ti­rol um die Aus­tra­gung der Olym­pi­schen Win­ter­spie­le 2026 be­wer­ben soll. In ei­ner Volks­be­fra­gung sind knapp 537 000 Wahl­be­rech­tig­te auf­ge­ru­fen, ih­re Po­si­ti­on zu be­zie­hen. Das Er­geb­nis ist ver­bind­lich. Al­ler­dings ha­ben Kri­ti­ker im Vor­feld die an­geb­lich ma­ni­pu­la­ti­ve Fra­ge­stel­lung be­män­gelt und mit recht­li­chen Schrit­ten ge­droht: „Soll das Land Ti­rol ein selbst­be­wuss­tes An­ge­bot für nach­hal­ti­ge, re­gio­nal an­ge­pass­te so­wie wirt­schaft­lich und öko­lo­gisch ver­tret­ba­re Olym­pi­sche und Pa­ralym­pi­sche Win­ter­spie­le Inns­bruck-Ti­rol 2026 le­gen?“, so lau­tet die Fra­ge.

In ei­ner Mach­bar­keits­stu­die hat das Land die Kos­ten mit 1,175 Mil­li­ar­den Eu­ro be­wer­tet. Die­se Aus­ga­ben könn­ten durch den Bei­trag des IOC, durch Ein­tritts­kar­ten so­wie durch Spon­so­ren fi­nan­ziert wer­den. Dau­er­haf­te Neu­bau­ten sol­len gar nicht ent­ste­hen. Die Al­pin­wett­be­wer­be sol­len in St. An­ton, die Bi­ath­lon-Ren­nen in Hoch­fil­zen, Lang­lauf und Ski­sprin­gen in See­feld statt­fin­den. Im deut­schen In­zell sol­len die Eis­schnell­läu­fer star­ten.

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