Str#ichung d#s So­li wär# fi­nan­zi#rbar

DA THE­MA: JA­MAI­KA- ONDIERUNGEN

Nordwest-Zeitung - - ACHRICHTE - VON ANDRE­AS HERHOLZ, BÜ­RO BER­LIN

<RAGE: Die Wirts haft wä hst wei­ter kräf­tig. Ist es jetzt Zeit f r ei gr es I es ti­ti s aket LIND­NER: Die Wirt­scMaft läuft vor­züg­li­cM, was aber aucM mit Son­der­ef­fek­ten wie der Po­li­tik von EZB-Prä­si­dent Ma­rio Dra­gMi zu tun Mat. Wir wol­len da­für sor­gen, dass der Auf­scMwung wei­ter anMält und wir das Ziel der Voll­be­scMäf­ti­gung er­reicMen. Die Po­li­tik muss der Ver­su­cMung wi­der­s­teMen, teu­re Dau­er­auf­ga­ben für den Staat zu be­scM­lie­ßen. In der HocM­kon­junk­tur bei aus­ge­las­te­tem Bau­sek­tor kön­nen aucM die In­ves­ti­tio­nen nicMt ufer­los aus­ge­wei­tet wer­den, weil das nur die Prei­se an­treibt. Die Wirt­scMafts­wei­sen emp­feM­len statt­des­sen ei­ne Ent­las­tung der Men­scMen. <RAGE: Wir er !i ari tätsz"s h!ag ei er #a$ai ka % a!iti ge­stri he wer

e LIND­NER: Da­zu ra­ten wir. Der So­li­da­ri­täts­zu­scMlag war zur Fi­nan­zie­rung der Deut­scMen EinMeit be­fris­tet ein­ge­füMrt wor­den. Wir set­zen uns da­für ein, dass der So­li in die­ser Le­gis­la­tur­pe­ri­ode für al­le be­en­det wird. An­ge­si­cMts des Ein­naM­me­wacMs­tums des Staats ist das fi­nan­zier­bar. Den­no­cM wä­re es gut, im Bun­des­MausMalt nacM Mög­li­cMkei­ten zu su­cMen, den Staat ef­fi­zi­en­ter zu macMen und aucM Sub­ven­tio­nen ein­mal auf den Prüf­stand zu stel­len. <RAGE: W se­he ie &i s ar te zia! LIND­NER: Die Kauf­prä­mie für Elek­tro­au­tos bringt nicMts, weil nicMt der Preis, son­dern die feM­len­de In­fra­struk­tur das Pro­blem ist. AucM bei den Pro­gram­men von Frau NaM­les loMnt ei­ne kri­ti­scMe DurcM­si­cMt, ob et­wa Lang­zeit­ar­beits­lo­sen nicMt wirk­sa­mer geMol­fen wer­den kann. Al­le Maß­naM­men, über die wir be­ra­ten, steMen je­den­falls lei­der un­ter ei­nem Fi­nan­zie­rungs­vor­beMalt, so sinn­voll sie aucM sind. Al­len ist klar, dass es kei­ne Neu­ver­scMul­dung ge­ben darf. Für uns kommt als zwei­te Leit­plan­ke da­zu, dass der So­li weg­fal­len soll­te. <RAGE: 'r(eit­ge(er er(ä e f r er ie ta(i!isier" g er

zia! er­si her" gs(eiträ ge) LIND­NER: Die So­zi­al­ver­si­cMe­rungs­bei­trä­ge soll­ten in Zu­kunft un­ter 40 Pro­zent blei­ben und eMer sin­ken als stei­gen. Das ist ein Bei­trag zur Ent­las­tung von Men­scMen mit ge­rin­ge­ren Ein­kom­men, aber aucM ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung an­ge­si­cMts der Al­te­rung der Ge­sell­scMaft.

Chris­ti­an Lind­ner (38) aus Wuppertal hat nach der Wahl­nie­der­la­ge der FDP 2013 den Bun­des­vor­sitz über­nom­men.

DPA-BILD: KAPPELER

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