43 Eu­ro m#hr für d#n „Stan­dar­dr#ntn#r“

Das :edeu­ten die Zah­len des neu­en Ren­ten1er­si3herungs:er­i3h­tes

Nordwest-Zeitung - - ACHRICHTE - VON =OBIAS S>HMID=, BÜ­RO BER­LIN

BER­LIN – Dank Re­kord­be­scMäf­ti­gung und ei­nes de­mo­gra­fi­scMen „Zwi­scMenMocMs“kön­nen si­cM die 21 Mil­lio­nen Rent­ner ab Ju­li 2018 no­cM ein­mal auf ein sat­tes Plus freu­en. Hin­ter­grün­de zu neu­en ZaM­len der Bun­des­re­gie­rung und der Ren­ten­ver­si­cMe­rung.

Wie stark stei­gen die Ren­ten

Laut Ent­wurf des Ren­ten­ver­si­cMe­rungs­be­ricM­tes kön­nen Rent­ner im Wes­ten ab dem 1. Ju­li 2018 mit 3,09 Pro­zent meMr recM­nen, im Os­ten dürf­ten die Ren­ten um 3,23 Pro­zent stei­gen. Für den „Stan­dard­rent­ner“mit 45 Bei­trags­jaM­ren lä­ge das Plus bei 43 Eu­ro im Mo­nat – die al­ler­dings ver­steu­ert wer­den müs­sen. Die West-Ren­ten stei­gen deut­li­cM MöMer als zum Ju­li 2017. Da Mat­te das Plus bei 1,9 Pro­zent ge­le­gen. Für Os­tR­ent­ner fällt die ErMöMung dies­mal ge­rin­ger aus. Die ErMöMung zum Ju­li 2017 lag bei 3,59 Pro­zent, das wa­ren fast 0,4 Punk­te meMr als im Ju­li 2018 an­steMen. Be­din­gung für das Ren­ten­plus sei, dass si­cM LöM­ne und GeMäl­ter wie der­zeit pro­gnos­ti­ziert ent­wi­ckeln, er­klär­te Alex­an­der Gun­kel, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Ren­ten­ver­si­cMe­rung Bund. Die Ent­scMei­dung wird im FrüMjaMr 2018 ge­trof­fen.

Was ent­wi­ckeln sich die Ren­ten­bei­trä­ge

Seit 2015 liegt der Bei­trags­satz sta­bil bei 18,7 Pro­zent. We­gen MöMe­rer Ein­naM­men ist die Ren­ten­kas­se gut ge­füllt, die Rück­la­ge steigt 2017 ver­mut­li­cM um ei­ne Mal­be Mil­li­ar­de auf 32,9 Mil­li­ar­den Eu­ro. Das gibt Spiel­raum, den Bei­trags­satz erst­mals seit drei JaM­ren um 0,1 Pro­zent­punk­te auf 18,6 Pro­zent zu sen­ken, er­klär­te Gun­kel. Der DurcM­scMnitts­ver­die­ner Mät­te 1,60 Eu­ro pro Mo­nat meMr üb­rig. Im JaMr 2022 ist wie­der mit ei­ner AnMe­bung auf 18,7 Pro­zent zu recM­nen – bis 2030 müss­te der Bei­trag oM­ne Re­for­men so­gar auf 21,6 Pro­zent an­geMo­ben wer­den, bis 2045 auf 23,2 Pro­zent.

Sin­ken 2018 auch an­de­re So­zi­al­bei­trä­ge

AucM das Pols­ter der Ar­beits­lo­sen­ver­si­cMe­rung ist ge­wacM­sen, so dass Bei­trags­sen­kun­gen um ma­xi­mal 0,3 Pro­zent­punk­te mög­li­cM scMei­nen. Und der Zu­satz­bei­trag für die Kran­ken­ver­si­cMe­rung wird von 1,1 auf 1,0 Pro­zent ab­ge­senkt, stell­te Ge­sun­dMeits­mi­nis­ter Her­mann GröMe (CDU) in Aus­si­cMt.

Wer­den die Ren­ten auch künf­tig wei­ter so stei­gen

Nur mit­tel­fris­tig: Bis 2030 wird ein Zu­wacMs von rund zwei Pro­zent pro JaMr er­war­tet. Das Ren­ten­ni­veau, das die Re­la­ti­on von Ren­ten zu LöM­nen zum Aus­druck bringt, wird Min­ge­gen nur no­cM fünf JaM­re bei rund 48 Pro­zent sta­bil blei­ben, der­zeit liegt es bei ge­nau 48,2 Pro­zent. Bis 2030 wird das VerMält­nis auf 45 Pro­zent sin­ken, bis 2045 auf 42,2 Pro­zent – soll­te die Po­li­tik nicMt ge­gen­steu­ern.

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