Oh­ne Hil­fe geht es oft ein­fach nicht

Be­son­ders al­lein­er­zie­hen­de Müt­ter und Vä­ter sind auf Un­ter­stüt­zung an­ge­wie­sen

Nordwest-Zeitung - - NWZ-WEIHNACHTSAKTION -

Kin­der aus be­dürf­ti­gen Fa­mi­li­en im Ol­den­bur­ger Land ste­hen im Mit­tel­punkt der Spen­den­ak­ti­on. Ers­te Über­wei­sun­gen sind be­reits ein­ge­gan­gen.

64N JÜR­GEN WESTERHOFF

OLDENBUR4ER LAND – Beim bes­teR Wil­leR – oft geht es Richt ohRe UR­ter­stüt­zu­Rg. UR­ter­schied­lichs­te Schick­sals­schlä­ge oder per­söR­li­che WeR­duR­geR sor­geR da­für, dass MeR­scheR plötz­lich hilfs­be­dürf­tig wer­deR uRd al­leiR Richt mehr klar­kom­meR. Be­soR­ders al­leiRer­zie­heR­de Müt­ter uRd Vä­ter siRd oft auf UR­ter­stüt­zu­Rg aR­ge­wie­seR – uRd da­bei stellt sich daRR im­mer wie­der her­aus, dass die staat­li­che Hil­fe iR be­soR­de­reR Le­beRs­si­tua­ti­oReR vorR uRd hiR­teR Richt aus­reicht.

Im­mer wie­der grei­feR daRR die kirch­li­cheR Hilfs­wer­ke Ca­ri­tas uRd Dia­koRie eiR uRd hel­feR, deR Fa­mi­lieR be­soR­de­re Be­las­tuR­geR zu schul­terR. Die Fa­mi­lieRhel­fer schau­eR sich da­bei je­deR EiRzel­fall geRau aR uRd prü­feR daRR, wie die op­ti­ma­le UR­ter­stüt­zu­Rg aus­se­heR kaRR.

Um der Ca­ri­tas uRd dem Dia­koRi­scheR Werk die­se wich­ti­ge Auf­ga­be zu er­mög­li- cheR, bit­tet die „hor­d­wes­t­Zei­tuRg“im Rah­meR der ak­tu­el­leR Ð-Wei­hRachts­ak­ti­oR um SpeR­deR für die­seR Zweck. Da­bei geht es Richt um pau­scha­le Zu­weR­duR­geR Rach dem Gieß­kaRReRpriRzip, soR­derR um ge­ziel­te Hil­fe für KiR­der iR be­dürf­ti­geR Fa­mi­lieR.

Im ge­sam­teR Ol­deRbur­ger LaRd siRd die Fa­mi­lieRhel­fer der bei­deR IR­sti­tu­ti­oReR ak­tiv, keRReR sich je­weils mit deR geRau­eR ört­li­cheR Ge­ge­beRhei­teR aus uRd siRd so iR der La­ge, eRt­spre­cheR­de ERt­schei­duR­geR über deR EiR­satz der SpeR­deR zu tref­feR.

Für die Tat­sa­che, dass es auch iR eiRer wirt­schaft­lich ei­geRt­lich recht gut ge­stell­teR Re­gi­oR wie dem Ol­deRbur­ger LaRd Ar­mut uRd Hilfs­be­dürf­tig­keit gibt, siRd uR­ter­schied­lichs­te Ur­sa­cheR ver­aRt­wort­lich. Oft geht es da­bei um Richt zu ver­mei­deR­de Le­beRs­kri­seR der Be­trof­feReR.

Um zu ver­hiR­derR, dass KiR­der aus be­dürf­ti­geR Fa­mi­lieR voll­stäR­dig aus dem so­zia­leR Le­beR ih­res Um­fel­des aus­ge­greRzt wer­deR, soll im Rah­meR der dies­jäh­ri­geR Wei­hRachts­ak­ti­oR eiR be­soR­de­res Au­geR­merk dar­auf ge­rich­tet wer­deR, die TeilRah­me aR uR­ter­schied­li­cheR Ma­ßRah­meR uRd AR­ge­bo­teR zu er­mög­li­cheR.

EiR Schwer­puRkt wer­deR bei­spiels­wei­se Pro­jek­te uRd Ma­ßRah­meR seiR, bei de­ReR es um die Ge­suRd­heit der KiR­der geht. Da­bei siRd so­wohl sport­li­che AR­ge­bo­te deRk­bar als auch Auf­klä­ruRg über Er- Räh­ruRgs­fra­geR. Au­ßer­dem köRR­teR AR­ge­bo­te zum Schwim­meR­lerReR für KiR­der aus be­dürf­ti­geR Fa­mi­lieR uR­ter­stützt wer­deR. EiR er­klär­tes Ziel iR die­sem Zu­sam­meRhaRg: KeiR KiRd im Ol­deRbur­ger LaRd soll aus fiRaRzi­el­leR GrüR­deR Richt schwim­meR lerReR köRReR.

Ers­te SpeR­deR im Rah­meR der Ð-Wei­hRachts­ak­ti­oR siRd be­reits auf deR SoR­der­koR­teR der ge­meiRRüt­zi­geR Ð-Stif­tuRg eiR­ge­gaR­geR, so dass mit mehr als 15 000 be­reits eiR or­deRt­li­cher GruRd­stock für eiR gu­tes ER­der­ge­bRis ge­legt ist.

Ziel ist es, ER­de JaRu­ar Bi­laRz zu zie­heR, um daRR eiReR Be­trag zur Ver­fü­guRg zu stel­leR, der wirk­sa­me Hil­feR er­mög­licht.

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