Auf­schrei we­gen Sta­di­on-aus­bau

NWZ (Göppinger Kreisnachrichten) - - SÜDWESTUMSCHAU -

bis 2020 ein neu­es Sta­di­on für sei­ne Erst­li­ga-ki­cker. 76 Mil­lio­nen Eu­ro sind ins­ge­samt ein­ge­plant. 38 Mil­lio­nen Eu­ro über­nimmt die Stadt fürs „Drum­her­um“, die In­fra­struk­tur. Vor 25 Jah­ren ging es in Frei­burg noch um we­sent­lich klei­ne­re Sum­men, trotz­dem war der Auf­schrei groß: mehr als drei Mil­lio­nen Mark hat­ten Land und Stadt im Ju­li 1993 kurz­fris­tig be­wil­ligt, um das Sta­di­on so um­zu­bau­en, dass die ge­ra­de auf­ge­stie­ge­nen Pro­fi­fuß­bal­ler des SC Frei­burg ih­re Bun­des­li­ga­spie­le an der Drei­sam ab­sol­vie­ren konn­ten. Tri­bü­ne und Flut­licht wur­den neu ge­macht. Zu viel Geld aus Steu­er­mit­teln für ei­nen „Kom­merz­ver­ein“, be­schwer­ten sich die Grü­nen im Ge­mein­de­rat und zahl­rei­che Bür­ger, wie die SÜD­WEST PRES­SE vor 25 Jah­ren be­rich­te­te. Der SC Frei­burg sol­le das Geld für den Sta­di­on-aus­bau sel­ber und mit Spon­so­ren auf­brin­gen, hieß es. Schließ­lich wol­le die Stadt an­de­ren Ver­ei­nen und Grup­pen in Frei­burg die Zu­schüs­se um fünf Pro­zent kür­zen. Grü­nen-spre­che­rin An­ja Gör­ger muss­te aber auch ein­räu­men, dass die Sc-ki­cker nach dem Auf­stieg auf ei­ner Wel­le der Sym­pa­thie in der Stadt schwim­men: „Die Fuß­bal­ler kön­nen sich al­les leis­ten.“

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