Ros­tock: Klein­gärt­ner wol­len Geld

Ver­band schlägt Aus­gleichs­fonds vor

Ostsee Zeitung - - MADSACK -

Ros­tock. Hun­der­te Klein­gär­ten in der Han­se­stadt müs­sen für Ros­tocks Wachs­tum wei­chen. So ist je­den­falls der Plan der Stadt­ver­wal­tung. Die Par­zel­len sol­len in Bau­land für neue Woh­nun­gen oder Ge­wer­be­be­trie­be um­ge­wan­delt wer­den. Und die­sen Ver­lust will sich der Ver­band der Gar­ten­freun­de nun mit Geld ent­schä­di­gen las­sen: Ver­bands­chef Chris­ti­an Sei­fert hat dem Rat­haus an­ge­bo­ten, auf die ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen Er­satz­flä­chen zu ver­zich­ten, wenn die Han­se­stadt da­für ei­nen Klein­gar­ten­fonds ein­rich­tet. Mit die­sem Geld sol­len die Ver­ei­ne die Mög­lich­keit be­kom­men, al­te und nicht mehr nutz­ba­re Par­zel­len wie­der schick und ur­bar zu ma­chen. Zu­dem sol­len gro­ße Par­zel­len ge­teilt wer­den. „Die da­durch neu ent­stan­de­nen Gär­ten wür­den wir als Aus­gleich je­nen Gärt­nern an­bie­ten, die ih­re bis­he­ri­gen An­la­gen auf­ge­ben müs­sen“, so Sei­fert. Für ihn ste­he fest: „Wir brau­chen auch in Zu­kunft um die 15 000 Par­zel­len in der Han­se­stadt.“

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