Wäh­len Frau­en an­ders?

Sie­ben Frau­en ant­wor­ten zum . Jah­res­tag der Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts

Ostthüringer Zeitung (Saalfeld) - - Politik - Von Ju­lia Emm­rich

Ber­lin. Wer die Frau­en nicht über­zeugt, kann kei­ne Wah­len ge­win­nen. Das weiß kei­ner bes­ser als die CDU: Von 100 Deut­schen, die bei der letz­ten Bun­des­tags­wahl die CDU ge­wählt ha­ben, wa­ren 57 Frau­en. Auch bei den Grü­nen war der Stim­men­an­teil der Frau­en deut­lich hö­her als bei den Män­nern. Die SPD wur­de von Frau­en und Män­nern glei­cher­ma­ßen ge­wählt. Die AfD da­ge­gen pro­fi­tier­te deut­lich stär­ker von männ­li­chen Wäh­lern, auch bei FDP und Lin­ke mach­ten mehr Män­ner als Frau­en ihr Kreuz. Doch heißt das, dass Frau­en grund­sätz­lich an­ders wäh­len als Män­ner?

100 Jah­re nach der Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts am 12. No­vem­ber 1918 woll­ten wir wis­sen, was je­ne Frau­en da­zu den­ken, die sich den gan­zen Tag mit Po­li­tik be­fas­sen, mit vie­len Bür­ge­rin­nen spre­chen – aber auch selbst Wäh­le­rin­nen sind. Das Er­geb­nis: sie­ben Ant­wor­ten, sie­ben Sicht­wei­sen.

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Fo­to: Imago, Jür­gen Hein­richFo­to: Imago,Hein­rich

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