Den Os­ten nicht be­rück­sich­tigt

Ostthüringer Zeitung (Schleiz) - - Thüringen -

Zur ak­tu­el­len po­li­ti­schen La­ge. Als An­ge­la Mer­kel 2015 sag­te, ihr könnt al­le kom­men, „wir schaf­fen das“, hat­te sie den Grund­stein für die Wahl­schlap­pe 2017 und den Auf­schwung der AfD ge­legt. Denn der deut­sche Bür­ger war ja macht­los, er ließ 2017 Dampf ab. Jetzt hat sie der SPD wie­der Zu­ge­ständ­nis­se ge­macht, die den Ver­hält­nis­sen nicht ent­spre­chen. Es gibt kei­nen ost­deut­schen Mi­nis­ter mehr. Ab heu­te sind wir dem west­deut­schen skru­pel­lo­sen Ka­pi­tal aus­ge­lie­fert wie zur Wen­de.

Da­mit hat sie ih­re Stel­lung als Bun­des­kanz­le­rin er­kauft, an­statt sie zu­gibt, dass sie ei­nen Feh­ler ge­macht hat, und nicht wie­der an­tritt. Der Herr Schulz ist auch so ein Wen­de­hals. Ost­deutsch­land wird wie­der platt­ge­macht. Und die AfD be­kommt wie­der un­ge­ahn­ten Zu­lauf. Dann fra­gen sich un­se­re Brü­der und Schwes­ter in West­deutsch­land, war­um wir da „drü­ben“so un­zu­frie­den sind. Dann müs­sen un­se­re Kin­der und En­kel wie­der in den Wes­ten, um Ar­beit zu be­kom­men. Der Os­ten blu­tet aus – und das pas­siert in ei­ner Zeit, von der man an­nahm, dass sich die Ver­hält­nis­se ge­bes­sert hät­ten. (ge­kürzt)

Rein­hard Kun­ze, Bo­beck

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