„Latein lebt“und ist ei­ne schö­ne Spra­che

Ostthüringer Zeitung (Stadtroda) - - Kultur & Freizeit -

Cui bo­no – Wem nützt es?, fragt der Latei­ner. Noch heu­te ist die­se Flos­kel Teil des ju­ris­ti­schen Sprach­ge­brauchs, et­wa wenn es um die Su­che nach den Nutz­nie­ßern (und da­mit wo­mög­lich Tä­tern) ei­nes Ver­bre­chens geht. Über­lie­fert ist sie vom rö­mi­schen Red­ner und An­walt Ci­ce­ro. Al­ler­dings muss sich das Latein selbst die­se Fra­ge im­mer häu­fi­ger stel­len las­sen. Wie le­gi­ti­miert sich ei­ne Spra­che, von der es so oft heißt, sie sei: tot. Dem ita­lie­ni­schen Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Ni­co­la Gar­di­ni geht es in „Latein lebt“schlicht um ih­re Schön­heit. Latein sei kei­ne be­lie­bi­ge Fremd­spra­che, son­dern Grund­la­ge der west­li­chen Kul­tur.

Ni­co­la Gar­di­ni: Latein lebt. Von der Schön­heit ei­ner nutz­lo­sen Spra­che, Ro­wohlt,  Sei­ten, , Eu­ro.

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