Kopp will Stadt­ro­da at­trak­ti­ver ma­chen

Ge­schäfts­mann kan­di­diert für Bür­ger­meis­ter­amt und hat ein Pro­gramm er­ar­bei­tet

Ostthüringer Zeitung (Stadtroda) - - Fernsehen - Von Jens Hen­ning

Stadt­ro­da. Die 100 Un­ter­stüt­zungs-Un­ter­schrif­ten für sei­ne Kan­di­da­tur als Bür­ger­meis­ter in Stadt­ro­da hat Tors­ten Kopp (51) nach ei­ge­nen Aus­sa­gen be­reits zu­sam­men. „Ich wer­de die Lis­ten aber noch ei­ni­ge Ta­ge lie­gen las­sen. Es kann nicht scha­den, wenn es 150 oder 200 wer­den.“

Der Ge­schäfts­mann, der seit zehn Jah­ren in Stadt­ro­da wohnt und ar­bei­tet, will sei­ne Hei­mat­stadt noch at­trak­ti­ver ma­chen. „Ich ha­be ge­naue Vor­stel­lun­gen. Die ha­be ich auch in ein Wahl­pro­gramm ge­fasst. Ich möch­te aber noch nicht al­les kund tun. Bis zum Wahl­tag ist noch et­was Zeit. Die hei­ße Pha­se be­ginnt noch“, sag­te Kopp. Für den Wahl­kampf wird er ei­ne In­ter­net­sei­te frei­schal­ten. Der Name der Sei­te ist Pro­gramm: www.un­ser-stadt­ro­da.de

Vie­le Stadt­ro­da­er ken­nen Tors­ten Kopp aus sei­ner Zeit als Vor­stands­mit­glied im Ge­wer­be­ver­ein. Das Kon­zept für das Ad­vent­glü­hen hat er in Stadt­ro­da eta­bliert, der Rod­sche Ein­kaufs­gut­schein war auch sei­ne Idee. „Die Wo­che über bin ich kaum da. Ich füh­re in Neu­stadt/ Or­la ein zwei­tes Fo­to­ge­schäft.“Dass er in Sa­chen Be­kannt­heits­grad noch zu­le­gen muss, weiß er.

Bis­her hat­te er im­mer sein Fo­to­ge­schäft in den Vor­der­grund ge­stellt. „Jetzt muss ich mich mehr zei­gen.“

Kopp kann zu­hö­ren, er kann ana­ly­sie­ren. Kopp kann be­geis­tern. „Ich weiß mitt­ler­wei­le, dass man als Bür­ger­meis­ter nicht al­les ent­schei­den kann. Aber, und das ha­be ich in den ver­gan­ge­nen Monaten und Jah­ren mit­be­kom­men, als Bür­ger­meis­ter hat man mehr Mög­lich­kei­ten, sich für sei­ne Stadt zu en­ga­gie­ren, als ein Ge­schäfts­mann. „Da hät­te ich Din­ge an­ders an­ge­packt, wenn ich an die Münz­brü­cke den­ke oder an das Ab­riss-Haus in der Ge­ra­er Stra­ße. Da kann man sich nicht hin­stel­len und sa­gen, das ist nicht un­se­re Bau­stel­le, son­dern die des Krei­ses. Als Stadt muss man agie­ren und nicht re­agie­ren.“

Neu­stadt/Or­la ist Kopps Hei­mat. „Da bin ich auf­ge­wach­sen. Dann ha­be ich meh­re­re Jahr in Leip­zig ge­ar­bei­tet. Als mein Bru­der, der in Tröb­nitz als Bausta­ti­ker ar­bei­tet, das Haus un­ter­halb des Ro­ten To­res sa­niert hat­te, hat er mich gefragt, ob ich nicht ein­zie­hen will. Das ist jetzt über zehn Jah­re her. In der un­te­ren Eta­ge ha­ben wir unseren La­den, dar­über woh­nen wir, mei­ne Freun­din und ich.“

Tors­ten Kopp kan­di­diert als Bür­ger­meis­ter. Fo­to: Jens Hen­ning

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