10 PRO­FI-TIPPS LAND­SCHAFTS­FO­TO­GRA­FIE

Outdoor Fotografie - - Grundlagen -

WÄH­LEN SIE DIE RICH­TI­GEN OR­TE Wäh­len Sie für Ih­re Auf­nah­men ei­ne Hand­voll Mo­ti­ve aus, die zwar na­he bei­ein­an­der­lie­gen, aber gleich­zei­tig auch ge­nü­gend Ab­wechs­lung bie­ten. Bei un­se­rer Fo­to­tour konn­ten wir auf ei­ne gro­ße Viel­zahl an hüb­schen Tei­chen und Land­häu­sern, Stra­ßen und Se­en, Bäu­men und Raps­fel­dern, al­ten Her­ren­häu­sern und al­lein ste­hen­den Bäu­men so­wie spek­ta­ku­lä­ren Aus­sich­ten auf Dör­fer zu­rück­grei­fen.

ACH­TEN SIE AUF DAS WET­TER Je­der gu­te Out­door-fo­to­graf in­for­miert sich vor­ab über die ak­tu­el­le Wet­ter­la­ge. Be­den­ken Sie je­doch, dass sich die­se auch schnell än­dern kann. Pla­nen Sie Ih­re Auf­nah­men au­ßer­dem nicht nur bei schö­nem Wet­ter, denn un­be­stän­di­ges Wet­ter und stür­mi­sche Be­din­gun­gen kön­nen die Wir­kung Ih­rer Land­schafts­auf­nah­men um ei­ni­ges stei­gern.

SEI­EN SIE FLE­XI­BEL Auch wenn wir für un­se­ren Auf­nah­me­tag ei­nen un­ge­fäh­ren Ablauf ge­plant hat­ten, muss­ten wir die­sen auf­grund der schnell um­schwen­ken­den Wet­ter­be­din­gun­gen im­mer wie­der än­dern und un­se­re Mo­ti­ve und Auf­nah­men da­ran an­pas­sen. Kei­ne Fo­to­tour ist voll­stän­dig plan­bar.

EX­PE­RI­MEN­TIE­REN SIE MIT UN­TER­SCHIED­LI­CHEN OBJEKTIVEN Ver­wen­den Sie nicht im­mer nur Ihr Lieb­lings­ob­jek­tiv, egal ob es ein Weit­win­kel oder Stan­dard­zoom ist. Ich emp­feh­le Ih­nen, un­ter­schied­li­che Brenn­wei­ten an den­sel­ben Or­ten aus­zu­pro­bie­ren, um her­aus­zu­fin­den, wel­ches Ob­jek­tiv die Sze­ne­rie am bes­ten ein­fängt. Auch mit ei­nem Te­le­ob­jek­tiv kön­nen sich in­ter­es­san­te Bild­kom­po­si­tio­nen er­ge­ben und weit ent­fern­te De­tails ab­bil­den las­sen.

NUT­ZEN SIE DEN GE­SAM­TEN TAG Auch wenn wir oft emp­feh­len, Land­schaf­ten auf­grund der äu­ßerst spek­ta­ku­lä­ren Licht­ver­hält­nis­se vor­wie­gend wäh­rend der „Gol­de­nen St­un­de“, al­so wäh­rend des Son­nen­auf- und -un­ter­gangs, zu fo­to­gra­fie­ren, soll­ten Sie sich nicht nur auf die­se Zei­ten be­schrän­ken. Bei un­se­ren Auf­nah­men nutz­ten wir den ge­sam­ten Tag und konn­ten trotz­dem (oder ge­ra­de des­halb) ge­lun­ge­ne Fo­tos mit nach Hau­se neh­men.

AUFNAHMEWINKEL VA­RI­IE­REN Ma­chen Sie von je­dem Mo­tiv ei­ne Auf­nah­me mit der Son­ne im Rü­cken, bei seit­li­chem Licht­ein­fall und bei Ge­gen­licht. Al­le Fo­tos wer­den ei­ne kom­plett an­de­re Stim­mung trans­por­tie­ren – und eins da­von wird ganz si­cher be­son­ders her­aus­ste­chen.

UN­TER­SCHIED­LI­CHE SCHÄRFENTIEFEN Be­gnü­gen Sie sich nicht nur mit klei­nen Blen­den um f/16. Ex­pe­ri­men­tie­ren Sie auch mit gro­ßen Blen­den wie f/8 oder so­gar f/2,8, um durch die ge­rin­ge Schärf­en­tie­fe be­son­de­re Merk­ma­le Ih­res Mo­tivs ganz ge­zielt her­vor­zu­he­ben.

GE­STO­CHEN SCHAR­FE BIL­DER Ei­ne ex­ak­te Fo­kus­sie­rung, Weit­win­kel­ob­jek­ti­ve in Kom­bi­na­ti­on mit klei­nen Blen­den, der Ein­satz ei­nes Fern­aus­lö­sers und ei­nes Sta­tivs – dies al­les sind Fak­to­ren, die Sie nut­zen kön­nen, um ge­sto­chen schar­fe Re­sul­ta­te zu er­hal­ten. Den­ken Sie auch an die Spie­gel­ver­rie­ge­lung!

ÜBER­BE­LICH­TUNGS­WAR­NUNG Wenn Sie die Über­be­lich­tungs­war­nung im blau­en Wie­der­ga­be­me­nü ak­ti­vie­ren, wer­den über­be­lich­te­te Be­rei­che in Ih­ren Fo­tos (wie wei­ße Wol­ken) blin­kend dar­ge­stellt. So ha­ben Sie die Mög­lich­keit, Ih­re Be­lich­tungs­zeit an­zu­pas­sen, um die Auf­nah­me ab­zu­dun­keln.

SAU­BE­RE OB­JEK­TI­VE Tra­gen Sie im­mer ein sau­be­res Mi­kro­fa­ser­tuch bei sich, um Ihr Ob­jek­tiv und Ih­re Fil­ter von Was­ser­trop­fen und schmie­ri­gen zu be­frei­en. Ge­putzt wird üb­ri­gens im­mer von In­nen nach Au­ßen.

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