Tor­na­do Alley mit Bas­ti­an Wer­ner .

Tor­na­do­si­re­nen heu­len, das Wet­ter­ra­dar mel­det: Tor­na­do on the ground! Fo­to­graf Bas­ti­an Wer­ner ist ma­xi­mal kon­zen­ti­rert. Sein Ziel: spek­ta­ku­lä­re Sturm­auf­nah­men mit dem Tamron 15-30mm f/2,8.

Outdoor Fotografie - - Inhalt -

Mei­ne Rei­se durch die Gre­at Plains der USA ha­be ich seit Jah­ren ge­plant. Seit 2010 fo­to­gra­fie­re ich Ge­wit­ter, in Deutsch­land, Eu­ro­pa – und nun auch in der be­rühm­ten Tor­na­do Alley der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Mein SUV ist bis un­ter die De­cke voll­ge­stopft mit Tech­nik. An der Schei­be zwei Smart­pho­nes mit Na­vi­ga­ti­on und Sa­tel­li­ten­bil­dern, in der Ge­trän­ke­hal­te­rung das Ta­blet. Vor­ne ei­ne Hal­te­rung für die Go­pro, ei­ne wei­te­re auf dem Dach. Auf den Rück­sit­zen lie­gen zwei Ka­me­ras be­reit, je­weils aus­ge­stat­tet mit dem Tamron Weit­win­kel­zoom 15-30mm f/2,8. Je­den Blick­win­kel und Mo­ment mei­ner Sturm­tour möch­te ich fest­hal­ten. Sie­ben Jah­re ha­be ich dar­auf ge­war­tet, mir die­sen Le­benstraum zu er­fül­len.

Die ge­wal­ti­gen Wol­ken­for­ma­tio­nen der Su­per­zel­len deh­nen sich von ei­nem En­de des Ho­ri­zonts zum an­de­ren aus. Die Ka­me­ras ste­cken be­reits auf den Sta­ti­ven, denn wenn der Jet­stream die Ge­wit­ter­zel­len rich­tig über das Land treibt, blei­ben nur we­ni­ge Mi­nu­ten für das per­fek­te Fo­to. In man­chen Fäl­len ha­be ich nicht ein­mal für das Sta­tiv Zeit. Der Bild­s­ta­bi­li­sa­tor des 15-30mm f/2.8 von Tamron ist dann die Ret­tung, denn die teils 16 Ki­lo­me­ter ho­hen Wol­ken­tür­me schlu­cken fast al­les Ta­ges­licht.

In der Däm­me­rung wird die Fo­to­gra­fie ru­hi­ger. Ich plat­zie­re mich nicht mehr ge­nau un­ter­halb der Ge­wit­ter­zel­le, um ei­nen mög­li­chen Tor­na­do zu er­wi­schen. Mit et­was Dis­tanz lässt sich fast die ge­sam­te Ge­wit­ter­zel­le auf­neh­men. In sol­chen Mo­men­ten war­te ich dar­auf, dass ei­ne der Su­per­zel­len Blit­ze aus dem Am­boss her­aus feu­ert. Die­se er­stre­cken sich dann von über zehn Ki­lo­me­ter Hö­he bis hin­ab zum Erd­bo­den. Sol­che Ent­la­dun­gen sind so un­glaub­lich hell, dass ich bei der Auf­nah­me auf Blen­de f/16 ab­ge­blen­det ha­be, um nicht über­zu­be­lich­ten. Denn an­ders als meist an­ge­nom­men, be­nö­tigt man nicht die Of­fen­blen­de von f/2,8 des 15-30mm, um den Blitz zu er­wi­schen. Nur wenn die­ser weit ent­fernt ist, nut­ze ich ger­ne die tol­le Of­fen­blen­de, um das schwa­che Licht des Wet­ter­leuch­tens ein­fan­gen zu kön­nen.

Nicht im­mer muss ich mich vor der Su­per­zel­le plat­zie­ren, um gu­te Fo­to­gra­fi­en zu er­hal­ten. Es reicht auch ein ver­las­se­nes Farm­haus mit schö­nen Mam­ma­tus­wol­ken dar­über. Die­se se­hen bei Son­nen­un­ter­gang

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