Krea­tiv­dis­plays

Uhd-auf­lö­sun­gen, ge­bo­ge­ne Pa­nels, ex­trem brei­te For­ma­te – Mo­ni­to­re wer­den im­mer spe­zi­fi­scher. Aber wel­che eig­nen sich wirk­lich im Ar­beits­all­tag von De­si­gnern und De­ve­l­opern? Wir zei­gen, wel­che Dis­plays für Bild­be­ar­bei­tung, Lay­out, Web­de­sign und Vi­deo­sch­ni

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● Nach dem Kauf ei­nes neu­en Com­pu­ters steht die Su­che nach dem pas­sen­den Mo­ni­tor an – so­fern man sich nicht gleich für ei­nen imac ent­schie­den hat. Der ist nicht un­be­dingt die schlech­tes­te Wahl: Das gro­ße 27-Zoll-mo­dell ist in der bes­ten Kon­fi­gu­ra­ti­on nicht nur der schnells­te Mac, den es der­zeit zu kau­fen gibt, son­dern bie­tet zu­dem ein Dis­play, das 5120 mal 2880 Bild­punk­te auf­löst. Das ent­spricht 5K und ist der­zeit die höchs­te Auf­lö­sung, die man ein­set­zen kann. Aber auch die Re­ti­na-imacs mit 21,6 Zoll sind kein schlech­tes An­ge­bot, denn de­ren 4K-auf­lö­sung ist für die­se Grö­ße aus­rei­chend.

Al­ler­dings will nicht je­der ei­nen imac: Man­che be­nö­ti­gen ei­nen mo­bi­len Rech­ner, an­de­re ar­bei­ten lie­ber am preis­güns­ti­ge­ren Mac mi­ni oder gleich an ei­nem Windows-pc. Da­zu kommt: Der imac-bild­schirm spie­gelt. Was im Ver­kaufs­raum schick aus­sieht und Far­ben erst mal tie­fer wir­ken lässt, er­weist sich in der täg­li­chen Pra­xis als Är­ger­nis: Steht der Rech­ner un­güns­tig, wer­den un­ter­schied­li­che Licht­quel­len vom Mo­ni­tor re­flek­tiert. Auch das Ar­bei­ten mit hel­ler Klei­dung ist am imac kaum mög­lich, um nicht stän­dig von den ei­ge­nen Be­we­gun­gen ir­ri­tiert zu wer­den.

Ne­ben ei­ner mat­ten Ober­flä­che soll­te man auch un­be­dingt auf die ver­bau­te Pa­nel­tech­nik ach­ten. Die ver­brei­te­ten, schnel­len und güns­ti­gen Tn(twis­ted Ne­ma­tic)-pa­nels sind nicht blick­win­kel­sta­bil: Schaut man schräg auf den Mo­ni­tor (was bei grö­ße­ren Mo­del­len zu­min­dest in den Ecken un­ver­meid­lich ist), ent­ste­hen Fehl­far­ben. Bild­schir­me mit IPS (In-pla­ne Swit­ching)-tech­nik sind lang­sa­mer und teu­rer, aber deut­lich blick­win­kel­sta­bi­ler. Auch App­le ver­baut Ips-pa­nels. Bei Samsung heißt die leicht ve­rän­der­te Tech­nik PLS (Pla­ne to Li­ne Swit­ching). Auch blick­win­kel­sta­bil sind Ge­rä­te auf Mva(mul­ti­ple-do­main Ver­ti­cal Ali­gn­ment)-ba­sis, die eher auf den Ein­satz im Cad-be­reich ab­zie­len, sich aber zum Teil gut für Bild­be­ar­bei­tung eig­nen.

An­for­de­rungs­pro­fil #Bild­be­ar­bei­tung

Wer sei­nen Com­pu­ter vor­ran­gig für Bild­be­ar­bei­tung und Il­lus­tra­tio­nen nutzt, wird mit ei­nem Mo­ni­tor im 16 : 10-Sei­ten­ver­hält­nis gut ar­bei­ten kön­nen. Das seit ei­ni­gen Jah­ren in Mo­de ge­kom­me­ne 16 : 9-For­mat ist et­was breit, 5 : 4 gibt es kaum noch. Bei 16 : 10-Dis­plays bleibt bei Qu­er­for­ma­ten Raum für die Pa­let­ten am rech­ten Rand, und Hoch­for­ma­te las­sen sich aus­rei­chend groß dar­stel­len.

Bei ei­nem 24-Zoll-bild­schirm soll­te die Auf­lö­sung bei min­des­tens 1920 mal 1200 Pi­xeln lie­gen. Ab 27 Zoll sind 2560 mal 1440 Pi­xel Pflicht, da­mit das Bild nicht zu grob wirkt. Letz­te­re An­ga­ben ent­spre­chen dem seit drei Jah­ren nicht mehr ak­tua­li­sier­ten Thun­der­bolt Dis­play, das al­ler­dings App­le-ty­pisch spie­gelt und auch vom Preis-leis­tungs-ver­hält­nis her nicht mehr zeit­ge­mäß ist (um 1000 Eu­ro). So bie­ten Her­stel­ler wie Ei­zo in die­ser Preis­li­ga deut­lich mehr pro­fes­sio­nel­le Fea­tu­res, und bei an­de­ren kos­ten Dis­plays mit den tech­ni­schen Da­ten des App­le-bild­schirms schon we­ni­ger als die Hälf­te.

Ei­ne Auf­lö­sung von 2560 mal 1440 Bild­punk­ten lässt sich von al­len halb­wegs ak­tu­el­len Rech­nern mit 60 Hertz (sie­he Kas­ten Sei­te 90 oben) an­steu­ern und ist so­mit ide­al für je­ne, die kei­nen 4K-taug­li­chen Com­pu­ter ha­ben. An­sons­ten kann man

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