DIVERSITY vs. KLISCHEE

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Wohl nie­mand hasst die ge­schön­te Wer­be­welt so wie Fo­to­graf Oli­vie­ro To­sca­ni, der um 1990 ei­nen ster­ben­den Aids­kran­ken oder das blu­ti­ge Hemd ei­nes ge­fal­le­nen Bos­ni­en­sol­da­ten auf Be­net­ton-pla­ka­ten zeig­te. In sei­nem Buch »Wer­bung ist ein lä­cheln­des Aas« wet­ter­te er da­mals ge­gen de­ren »se­lek­ti­ve und ras­sis­ti­sche Uto­pie­welt«: »Su­chen Sie doch mal in der Wer­bung die­ser Ta­ge nach Ar­men, Zu­wan­de­rern, Un­fall­op­fern, Auf­stän­di­schen, Ran­da­lie­rern, Klein­wüch­si­gen, Ve­rängs­tig­ten, Di­cken, Splee­ni­gen, Ar­beits­lo­sen, Pi­cke­li­gen, Dro­gen­ab­hän­gi­gen, Stau­op­fern, Kran­ken . . .« Die Lis­te

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