6 Grund­mus­ter für op­ti­ma­le Nut­zer­füh­rung 1

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Au­to­ri­tä­ten sug­ge­rie­ren Glaub­wür­dig­keit

● Men­schen, die sich mit Au­to­ri­täts­per­so­nen iden­ti­fi­zie­ren, trau­en de­ren Ge­schmack und er­lie­gen dem Wunsch­glau­ben, dass er dem ei­ge­nen ent­spricht. Sit­zen Ex­per­ten in Ih­rem Team oder ha­ben ein­zel­ne Mit­ar­bei­ter in ir­gend­ei­ner Wei­se Au­to­ri­tät er­langt? Wenn ja, dann kom­mu­ni­zie­ren Sie dies, um Ih­rem Pro­dukt mehr Glaub­wür­dig­keit zu ver­lei­hen. Per­so­nen mit Ex­per­ten­sta­tus wir­ken wie Au­to­ri­tä­ten und be­stim­men so­wohl un­se­re ei­ge­ne als auch die Rol­le, die wir an­de­ren zu­wei­sen. Nimmt die Au­to­ri­tät die Leh­rer­rol­le ein, le­gen wir uns au­to­ma­tisch auf die Rol­le des Schü­lers fest. Nä­hert sich ein Po­li­zist, über­neh­men wir die Rol­le des Ver­däch­ti­gen. Meist müs­sen Au­to­ri­tä­ten nicht ein­mal phy­sisch an­we­send sein – Sym­bo­le rei­chen schon.

Kein Tun­nel oh­ne 2

Aus­weg

● Wäh­rend wir Er­fah­run­gen ma­chen oder ei­nen Pro­zess durch­lau­fen, lau­ern über­all am Weg Ab­zwei­gun­gen. Die Stra­te­gie, mit der man die­se Ablen­kun­gen aus­blen­det, nennt man Tun­ne­ling. Die Kunst: Man lässt al­le Funk­tio­nen weg, die vom Ab­schluss des Vor­gangs ab­len­ken könn­ten, und führt den User durch Ent­schei­dungs­pro­zes­se, oh­ne ihm das Ge­fühl zu ge­ben, dass er gera­de die Kon­trol­le ab­gibt.

● Wenn Nut­zer ei­gent­lich be­kann­te Ge­dächt­nis­in­hal­te oh­ne Text- oder Bild­un­ter­stüt­zung aus der Er­in­ne­rung her­vor­kra­men sol­len, ver­braucht das si­gni­fi­kant mehr Ener­gie, als wenn sie In­hal­te aus ei­ner vor­de­fi­nier­ten Lis­te aus­wäh­len. Dies gilt be­reits für ein­fachs­te Ob­jek­te und Sach­ver­hal­te. Das De­sign Ih­rer Web­site soll­te da­her auf Wie­der­er­ken­nen set­zen: Las­sen Sie den User lee­re For­mu­lar­fel­der mit ver­schie­de­nen Wahl­mög­lich­kei­ten aus­fül­len oder vor­de­fi­nier­te Mul­ti­ple- Choice- Op­tio­nen ankli­cken. Au­ßer­dem kön­nen Sie dem Nut­zer hel­fen, in­dem Sie Bild­spra­che und au­to­ma­ti­sche Text­ver­voll­stän­di­gung ver­wen­den. Doch wäh­len sie die­se mit Be­dacht! Im Tes­ting hat sich ge­zeigt: User wäh­len öf­ter be­kann­te Op­tio­nen als un­be­kann­te – selbst wenn die un­be­kann­te Op­ti­on für sie die ein­deu­tig bes­se­re Wahl ge­we­sen wä­re. ● Bür­det man neu­en Nut­zern ei­ne zu schwie­ri­ge Auf­ga­be auf, re­agie­ren sie ge­stresst und ängst­lich. Ist die Her­aus­for­de­rung zu ein­fach, lang­wei­len sie sich. Bei­des führt da­zu, dass User früh­zei­tig aus­stei­gen. Das Di­lem­ma: So­bald Nut­zer Auf­ga­ben ab­ge­schlos­sen ha­ben, steigt ihr Ni­veau und bis­her schwie­ri­ge Auf­ga­ben er­schei­nen leicht und mü­he­los. Des­halb muss man ei­ne sorg­fäl­ti­ge Ba­lan­ce zwi­schen Schwie­rig­keits­grad und Lern­kur­ve wah­ren.

Face­book setzt je nach An­zahl der Li­kes an­ge­mes­se­ne und er­reich­ba­re Mei­len­stei­ne. Falls die Sei­te, wie in die­sem Fall, noch­un­ter 100 Li­kes hat, stellt Zu­cker­bergs Netz­werk ei­ne Rang­lis­te mit No­ten und Punk­ten be­reit. Her­aus­for­de­rung: die Kon­kur­ren­ten schl

Statt den Nut­zer den Zweck des Kol­la­bo­ra­ti­ons­tools Yam­mer selbst ent­de­cken zu las­sen, un­ter­brei­tet das Un­ter­neh­men schon wäh­rend des Re­gis­trie­rungs­pro­zes­ses meh­re­re Mög­lich­kei­ten, im ein­mal an­ge­leg­ten Netz­werk sinn­vol­le Grup­pen zu eta­blie­ren. ↗ www.yam­mer

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