Sze­ne BDG Bu­si­ness Ba­sics Gu­te Vor­sät­ze tat­säch­lich um­set­zen

Was die Krea­tiv­bran­che und ih­re Ak­teu­re be­wegt Bdg-vi­ze­prä­si­dent Chris­ti­an Bü­ning klärt ak­tu­el­le Fra­gen aus dem Be­rufs­all­tag von Krea­ti­ven ↗ www.bdg-de­si­gner.de

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● Den Jah­res­wech­sel neh­men vie­le zum An­lass, um sich neue Zie­le zu set­zen oder mit läs­ti­gen Ge­wohn­hei­ten zu bre­chen. Al­ler­dings sind die Fit­ness­stu­di­os im März oft schon wie­der nor­mal leer. Was im Pri­va­ten lei­der sel­ten funk­tio­niert, kann aber sehr gut für den ei­ge­nen Be­ruf hel­fen. Will ich je­den Auf­trag an­neh­men? Will ich wei­ter auf dem So­fa und im Bett ar­bei­ten? Will ich mich en­ga­gie­ren? Will ich künf­tig end­lich Al­ters­vor­sor­ge be­trei­ben? Das neue Ge­schäfts­jahr ist ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit, all das zu über­den­ken, was im All­tag lie­gen bleibt: die Stra­te­gie, die lan­ge Li­nie und die Per­spek­ti­ve. Al­ler­dings pas­siert es schnell, dass man sich mit An­sprü­chen an sich selbst über­lädt. Dann kle­ben die gu­ten Vor­sät­ze bald als trau­ri­ger Post-it am Bild­schirm und wer­den lang­sam zur ver­spann­ten Schul­ter.

Mein Tipp: Den­ken Sie nicht nur an die­ses neue Jahr, son­dern an die nächs­ten zehn neu­en Jah­re. Neh­men Sie sich für je­des nur ei­nen Punkt von Ih­rer Lis­te vor und nicht al­le auf ein­mal. Ge­ben Sie sich da­bei Zeit für die Um­set­zung bis En­de Ja­nu­ar, sonst greift der in­ne­re Schwei­ne­hund wie­der zu. Und – das ist wich­tig: Lo­ben Sie vor Sil­ves­ter vor Freun­den ei­ne Be­loh­nung aus, wenn Sie die­sen Punkt wahr­ma­chen, zum Bei­spiel ein ge­mein­sa­mes Es­sen. Auf die­se Wei­se ha­ben Sie ab En­de Ja­nu­ar ein gu­tes Ge­fühl und zum nächs­ten neu­en Jahr si­cher­lich kei­nen Man­gel an neu­en Punk­ten auf Ih­rer Lis­te. Viel Er­folg!

● Neue Tech­no­lo­gi­en füh­ren zu neu­en Job­pro­fi­len. Und neue Job­pro­fi­le er­for­dern neue Skill Sets. Die Fol­ge sind un­schar­fe, ver­wir­ren­de Be­rufs­be­zeich­nun­gen und nicht klar de­fi­nier­te Aus­bil­dungs­we­ge. Ent­spre­chend ori­en­tie­rungs­los ist der Krea­tiv­nach­wuchs. Aber auch in Agen­tu­ren und Un­ter­neh­men stößt das Si­lo­den­ken in Zei­ten der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on häu­fig an sei­ne Gren­zen. Es gilt, he­te­ro­ge­ne Pro­jekt­grup­pen zu Teams zu for­men und neue Me­tho­den zu er­ler­nen. Wer nach­hal­tig im Ge­schäft sein möch­te, kommt um die In­te­gra­ti­on dis­zi­plin­über­grei­fen­der Kom­pe­ten­zen nicht mehr her­um. In­te­grier­tes, in­ter­dis­zi­pli­nä­res Den­ken gilt als das Ge­bot der St­un­de.

Die PA­GE Connect-initia­ti­ve un­ter­stützt De­sign-, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Di­gi­ta­l­agen­tu­ren so­wie Hoch­schu­len, Un­ter­neh­men und Young Ta­l­ents da­bei, sich (neu) zu ori­en­tie­ren und um­fas­send zu qua­li­fi­zie­ren. Sie macht kom­ple­xe Pro­zes­se jour­na­lis­tisch fun­diert trans­pa­rent und bie­tet ei­ne Platt­form für den me­dia­len Dis­kurs. Denn bei der per­sön­li­chen Ab­wä­gung, wel­che Aus­bil­dung wirk­lich zu ei­nem passt oder ob sich da­hin­ter ganz an­de­re In­hal­te und spä­te­re Be­rufs­bil­der ver­ber­gen als ver-

Stu­die­ren­de der Hoch­schu­le Pforz­heim be­such­ten die Agen­tur Scholz & Volk­mer in Wies­ba­den und ent­wi­ckel­ten in ei­nem ge­mein­sa­men Work­shop ein Kon­zept für Pre­mi­um-bi­ke-sha­ring

Trä­ger der Connect-initia­ti­ve sind De­sign-, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Di­gi­ta­l­agen­tu­ren so­wie Hoch­schu­len, Un­ter­neh­men und Ver­bän­de, ku­ra­tiert von PA­GE:

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