11 Tipps für den Award-er­folg

PAGE - - Branche - von Kat­ja Garff, Grün­de­rin der Stra­te­gie­be­ra­tung ma­kers & brea­kers in Hamburg www.ma­ker­sand­brea­kers.de

1 Oh­ne Stra­te­gie geht nichts. Be­trach­ten Sie die Teil­nah­me an Wett­be­wer­ben wie ei­nen Bu­si­ness-ca­se, sonst ver­schlingt sie un­nö­tig Per­so­nal­res­sour­cen und Geld. Awards sind Teil des Mar­ke­ting­bud­gets.

2 Das ei­ge­ne Pro­fil fest­le­gen. Wie wol­len Sie wahr­ge­nom­men wer­den? Erst wenn das ge­klärt ist, las­sen sich die Awards, die Ka­te­go­ri­en und die Ar­bei­ten aus­fin­dig ma­chen, die Po­ten­zi­al ha­ben.

3 Zie­le de­fi­nie­ren. Wol­len Sie in ei­nem Ran­king auf­tau­chen? Ih­re Mit­ar­bei­ter be­loh­nen? Oder dem Markt zei­gen, dass Sie sich wei­ter­ent­wi­ckelt ha­ben? Ih­re stra­te­gisch er­ar­bei­te­ten Zie­le be­stim­men die Aus­wahl der Wett­be­wer­be.

4 Die rich­ti­ge Ka­te­go­rie fin­den. Was ist das Be­son­de­re an Ih­rem Pro­jekt? Award­ka­te­go­ri­en sind ein Dschun­gel und er­for­dern ei­ne sehr ge­naue Aus­ein­an­der­set­zung mit ih­rer Be­schrei­bung. Man­che Ver­an­stal­ter, wie zum Bei­spiel der ADC, bau­en mo­men­tan ih­re Be­ra­tung aus. Neh­men Sie die­se auf je­den Fall in An­spruch!

5 Wett­be­werbs­men­ta­li­tät stär­ken. Man muss mit Über­zeu­gung in die Ma­ne­ge tre­ten und auch ge­win­nen wol­len. In­stal­lie­ren Sie in­ter­ne Com­pe­ti­ti­ons, schrei­ben Sie Prei­se aus, und schi­cken Sie die Ge­win­ner zu den Krea­tiv­fes­ti­vals.

6 En­ga­gie­ren Sie sich in Ju­rys. Es gibt kei­ne bes­se­re Mög­lich­keit, die Qua­li­tät und die Ver­gleich­bar­keit von Kam­pa­gnen zu be­ur­tei­len und die Ge­set­ze von Awards zu ler­nen. War­ten Sie nicht, bis man auf Sie zu­kommt – be­wer­ben Sie sich ak­tiv um ei­nen Ju­ry­platz.

7 Kom­men Sie in Ca­se­fil­men schnell zum Punkt. Der Ju­ror muss den In­sight in den ers­ten Se­kun­den ver­ste­hen, eben­so den fol­gen­den Lö­sungs­an­satz. Ge­lingt dies nicht, wird er sich mit der Exe­ku­ti­on nicht mehr wirk­lich aus­ein­an­der­set­zen. Den­ken Sie bei in­ter­na­tio­na­len Ju­rys da­ran, dass die In­hal­te auch für sie di­rekt ver­ständ­lich sein müs­sen – deut­sche Claims al­so bes­ser ins Eng­li­sche über­set­zen.

8 Spre­chen Sie das ge­mein­sa­me Ju­ry­be­wusst­sein an. Je schnel­ler Sie es schaf­fen, al­le in der Ju­ry zu er­rei­chen, des­to grö­ßer sind die Ge­winn­chan­cen. Aus die­sem Grund funk­tio­nie­ren Emo­tio­nen und po­li­ti­sche Kor­rekt­heit so groß­ar­tig – Ju­ro­ren sind auch nur Men­schen.

9 Un­be­dingt ver­mei­den: Wahl­lo­sig­keit, Ei­le, Klein­tei­lig­keit.

Wir Deut­schen nei­gen da­zu, die Kam­pa­gnen in ih­rer gan­zen Reich­wei­te und Um­fäng­lich­keit zu er­klä­ren – in­ter­es­sant und zu­kunfts­wei­send sind je­doch oft nur Spit­zen. Al­so: Keep it short, sim­ple and re­le­vant!

10 Aus­zeich­nun­gen nut­zen. Zum Bei­spiel zur Self­pro­mo­ti­on, die bei klei­ne­ren Agen­tu­ren oft stief­müt­ter­lich be­han­delt wird. Über die Awards kann man mit be­ste­hen­den und po­ten­zi­el­len Kun­den ins Ge­spräch kom­men.

11 Fei­ern Sie! Und zwar mit dem ge­sam­ten Team. Das mo­ti­viert und spornt an. Gera­de jun­ge Ta­len­te le­gen Wert auf Wert­schät­zung und ce­le­bra­ti­on.

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